• Branchenbekannte, erfahrene Gesellschafter

  • Hochwertige Alternative zu fossilen Brennstoffen

  • Bedienung steigender Recyclingnachfrage

Grußwort

Liebe Anlegerinnen, liebe Anleger,

wussten Sie, dass an manchen Stränden mittlerweile jedes 10. Sandkorn aus kleingewaschenem Plastik besteht? Der weltweite Konsum von Plastikprodukten steigt trotzdem an, auch in Deutschland. Recyclingkonzepte und Plastikvermeidung können das Problem bisher nicht in Gänze lösen. Bis 2019 wurden schwer recycelbare Mischkunststoffe aus Deutschland, welche beispielsweise als Abfall in der Verpackung von Lebensmitteln anfallen, noch hauptsächlich in asiatische Länder exportiert. Dort trugen fehlende Recyclingkonzepte dazu bei, dass der Abfall durch illegale Verklappung in den Ozeanen landete.

Die Anforderungen an eine CO2-arme Energieerzeugung haben auch in den energieintensiven Zement-, Stahl- und Kalkindustrien dazu geführt, dass Produktionsprozesse nachhaltiger gestaltet werden. Eine Möglichkeit, die Umweltauswirkungen dieser Industrien zu minimieren, ist der Einsatz von alternativen Brennstoffen als Ersatz für Kohle, Gas und Öl.

Hier setzt unser Vorhaben an. Als anerkannte Experten errichten wir eine neue Verwertungsanlage, in der wir die nicht recyclingfähigen Plastikabfälle pelletieren, sodass sie einen hohen Heizwert aufweisen und als alternativer Brennstoff in den energieintensiven Industrien verwendet werden können. Dort sorgen sie für eine erhebliche CO2-Einsparung und es ist sichergestellt, dass diese Abfälle nicht einfach verbrannt, deponiert oder gar exportiert und illegal in den Meeren und Flüssen entsorgt werden können. Unser Gesellschaftsname „Blue River“ soll diesen Anspruch verdeutlichen.

Seien Sie dabei und fördern Sie mit Ihrem Investment den klimafreundlichen Umbau energieintensiver Industrien und eine sauberere Umwelt!  
Dirk Lechtenberg,
Gründer und Geschäftsführer Blue River Beteiligungs GmbH

Kurzbeschreibung

Die MVW Lechtenberg Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (kurz „MVW Lechtenberg“), das weltweit führende Beratungsunternehmen für alternative Brennstoffe in der Zementindustrie, hat die „Blue River Beteiligungsgesellschaft“ gegründet, die an verschiedenen Standorten aus nicht recyclingfähigen Mischkunststoffen umweltfreundliche alternative Brennstoffe in Form von Pellets produzieren möchte.

Die erste von mehreren Anlagen an verschiedenen Standorten soll Anfang 2021 in Papenburg in Betrieb genommen werden. Die dort produzierten Pellets werden als umweltfreundlicher Energieträger und Ersatz für fossile Brennstoffe (Kohle, Öl etc.) in der Zement- und Kalkindustrie eingesetzt oder als Ersatz für Koks im Hochofenprozess zur Stahlherstellung verwendet.

Die Pellets schaffen vor allem als Ersatzbrennstoff einen großen Mehrwert für energieintensive Industrien. Sie senken nicht nur den Ausstoß von fossilem CO2, sondern vermeiden weitere Emissionen, die ansonsten in einer Müllverbrennung aufgetreten wären. Zudem werden auch die Transportemissionen gesenkt, da Pellets als Schüttgut deutliche Volumeneinsparungen in der Verschiffung ermöglichen.

Illegal exportierter Müll gilt als Hauptverursacher für das Plastikproblem in den Weltmeeren. Als Reaktion darauf bestehen mittlerweile gesetzliche Beschränkungen („Baseler Konvention“) für Exporte schwer recycelbarer Plastikabfälle, sowie ein hoher regulatorischer Druck, der in der Abfallwirtschaft dazu führt, dass diese sich an der Belastungsgrenze bewegt. Viele Industrien werden gesetzlich dazu verpflichtet, fossile Brennstoffe zu substituieren und Recyclingraten zu erhöhen. Die Schaffung einer neuen, auf Pellets basierenden Verwertungsstrategie kann hier einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an ressourcen- und klimaschonenden Alternativen leisten.

Durch die Pelletierung der Ersatzbrennstoffe können höhere Einsatzquoten in den Industrien erreicht werden, so dass z.B. in der Zementindustrie vollständig auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichtet werden kann. Zudem werden CO2 Emissionen für den Transport eingespart, da höhere Zuladungen erreicht werden können.

Die Anlage in Papenburg ermöglicht eine nachhaltige Produktion durch die Kombination der eigenen Wärmeversorgung und einem ausgeklügelten Wärmerückgewinnungskonzept, das im Vergleich zu anderen Technologien rund 50% der fossilen Energie einspart.
In der bundesdeutschen Zementindustrie werden derzeit etwa 67% des thermischen Energiebedarfes durch alternative Brennstoffe gedeckt; europaweit sind dies bislang etwa 46%, also ca. 11 Mio. Tonnen. Die europäische Zementvereinigung möchte den Einsatz alternativer Brennstoffe bis 2050 auf 90% mehr als verdoppeln. Die nachhaltige Gestaltung der Produktionsprozesse ist wichtiger denn je.  

Ihre Investition

Mit Ihrer Investition finanzieren Sie über die Blue River Beteiligungsgesellschaft einen Teil des benötigten Eigenkapitals für die Realisierung der Müllverwertungsanlage in Papenburg.
Die Gesamtinvestition der Anlage beträgt rund ca. 7,8 Mio. Euro für die Anlagentechnik und die erforderlichen Umbaumaßnahmen der bestehenden Infrastruktur, die über Eigen- und Fremdkapital (Bankendarlehen) abgesichert ist. Die Blue River Beteiligungsgesellschaft mbH finanziert davon insgesamt 1.750.000 Euro und bietet davon 759.000 Euro als Refinanzierung zur Zeichnung über die GLS Crowd an.

Als Anleger*in erhalten Sie mit Ihrem Investment ab 250 Euro eine Verzinsung von 7,50 % pro Jahr bei einer Laufzeit von 4 Jahren. 

Die Rückzahlung Ihres Nachrangdarlehens beginnt nach 2 Jahren und erfolgt dann in 3 Raten. Die gesamte Fundingsumme ist auf 759.000 Euro begrenzt. Es besteht zudem eine Funding-Schwelle in Höhe von 350.000 Euro. Erst mit Erreichen der Funding-Schwelle gilt die Schwarmfinanzierung für dieses Projekt als erfolgreich. Bitte beachten Sie hierzu § 3 der Allgemeinen Darlehensbedingungen.  

Wie Ihre Investition wirkt

Emissionsreduktion
Mit den Pellets können energieintensive Industrien CO2-Reduktionsvorgaben einhalten und den Verbrauch fossiler Brennstoffe ohne Effizienzeinbußen senken. Mit der Produktion der Anlage könnten bis zu ca. 35.000 Tonnen fossile CO2 Emissionen im Vergleich zur Nutzung fossiler Brennstoffe eingespart werden. 

Neue Verwertungsstrategie
Statt zu deponieren oder die Abfälle konventionell zu verbrennen, werden diese nun ressourcenschonend als Ersatz für fossile Brennstoffe eingesetzt.
 
Energieeffizienz
Die Kombination von einer eigenen Wärmeversorgung und dem durchdachten Wärmerückgewinnungskonzept ermöglicht eine energieeffiziente Produktion.    

Chancen und Risiken

Trotz aller Anstrengungen steigen die Abfallmengen weiterhin, beim Verpackungsmüll seit 2000 um fast 25% auf 18,7 Mio. Tonnen in 2018. Die Beschränkungen für Müllexporte in asiatische Länder und der daraus resultierende Druck auf die Länder und Industrien in Bezug auf Plastikmüll fordern zudem neue Lösungen und erzeugen eine zunehmende Nachfrage nach Recyclingkapazitäten. Aufgrund von CO2-Reduktionszielen und Umweltschutzauflagen steigt auch die internationale Nachfrage nach abfallstämmigen Brennstoffen in energieintensiven Industrien.

In der Anlage in Papenburg kommen nicht werkstofflich verwertbare, d.h. nicht zu neuen Rohstoffen aufwertbare Mischkunststoffe zum Einsatz (wie z.B. Copolymere, also Verpackungsmaterial, das aus verschiedenen Kunststoffarten besteht). Diese werden aus der Region angeliefert. Durch die Zusammenarbeit mit grenznahen Entsorgern in den Niederlanden wird die Flexibilität in der Rohstoffversorgung zudem erhöht.

Durch die große Lagerkapazität und Verfügbarkeit verschiedener Transportmittel können auch unter Berücksichtigung möglichst regionaler Transportketten jahreszeitliche und konjunkturelle Schwankungen in einzelnen Industrien und Regionen abgefangen werden.

Als mögliche Risiken können verringerte Zuzahlungen beim Ankauf des Abfalls, ein reduzierter Pellet-Verkaufspreis sowie eine nach aktuellen Prognosen eher unwahrscheinliche erhebliche Steigerung des Energiepreises als Kostenfaktor des Anlagenbetriebs gelten. Berechnungen zeigen, dass die Anlage auch bei sinkenden Abfallerlösen oder bei fallenden Pelletverkaufspreisen rentabel arbeiten kann.

Grundsätzlich besteht bei einer Investition das Risiko des Totalverlusts. Bitte lesen Sie hierzu vor einem Investment aufmerksam die projektspezifischen Risikohinweise. Auf der Seite Anlegerhinweise erhalten Sie zudem nähere Informationen zu den mit einem Crowdinvestment verbundenen Risiken.

Unternehmen

Historie
Die Blue River Beteiligungsgesellschaft mbH wurde aus den Aktivitäten der MVW Lechtenberg gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist die Holding der Familie Lechtenberg. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens ist Dirk Lechtenberg, ein weltweit anerkannter Experte für die Herstellung und Nutzung von alternativen Brennstoffen.

Weiterhin berät Herr Lechtenberg bereits seit über 15 Jahren Zement- und Kalkwerke sowie energieintensive Industrien und Regierungen weltweit darin, umweltfreundliche Abfallwirtschaftskonzepte zu erstellen, bei denen nicht recyclingfähige Abfälle als umweltfreundlicher Brennstoff genutzt werden. Die hier gewonnenen Erfahrungen führten zur Gründung der Beteiligungsgesellschaft.

Das erste Projekt der Blue River Beteiligungsgesellschaft mbH, die Blue River Recycling Ems GmbH & Co KG (kurz „Blue River Recycling Ems“), wird in Kooperation mit der Nehlsen AG umgesetzt.

In der Anlage wird das jahrelange Wissen der Gesellschafter in der Herstellung eines Produkts für den Kunden gebündelt.

Standort
Die Anlage der Blue River Recycling Ems wird am Standort des Hafenterminals der Bera GmbH & Co. KG, Halle 12, Seeschleusenstraße 1, in 26871 Papenburg gebaut.

Dieser Standort ist an das Straßen-, Bahn- und über die Ems an das Binnenschifffahrtsnetz und die Nordsee angebunden. Die Anlage verfügt über eine 10.000m³ große Halle und zusätzlich rund 20.000m2 Freiflächen mit eigenem Kai.
 
Unternehmensstruktur
Das Projekt der Blue River Recycling Ems betreiben drei eingespielte Partner: Die Blue River Beteiligungsgesellschaft mbH als Mehrheitsgesellschafter mit einer mehr als 15-jährigen Branchenerfahrung im In- und Ausland, die Nehlsen AG als einem der führenden Abfallwirtschaftsunternehmen im norddeutschen Raum und die Bera GmbH & Co. KG als Logistikpartner mit umfangreichen Flächen direkt am Wasser für einen reibungslosen Umschlag von Plastikballen und Pellets.

Im operativen Geschäft wird die Blue River Recycling Ems, die selbst lediglich über eine kleine Belegschaft verfügt, über Geschäftsbesorgungsverträge unterstützt durch die MVW Lechtenberg und die Bera GmbH & Co. KG. Die Nehlsen AG beliefert die Anlage mit genau spezifizierten Mischkunststoffen aus unternehmenseigenen Anlagen, vor allen Dingen aus der neuen Sortieranlage für Verpackungsabfälle („Gelber Sack“) in Bremen, und stellt somit die Grundversorgung der Anlage über langfristige Verträge sicher. Zur Nehlsen AG gehören 22 Gesellschaften mit 65 Standorten in Deutschland sowie 11 internationalen Standorten in Europa und Afrika. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 2.600 Mitarbeiter, davon 2.225 in Deutschland.

Geschäftsführung der Blue River Recycling Ems GmbH & Co. KG
Dirk Lechtenberg, in Personalunion Geschäftsführer und Gründer ist Hauptgesellschafter der MVW Lechtenberg. Er zeichnet verantwortlich für den gesamten Geschäftsbetrieb, die technische Leitung sowie das Business Development, die Abfallakquisition und den Pelletverkauf. Vor seiner Selbstständigkeit war er innerhalb der niederländischen Emons Group Geschäftsführer für das Unternehmen EMREC und betrieb dort bereits Aufbereitungsanlagen. Ausgezeichnet mit dem „Cemfuels Personality of The Year“-Award des Global Cement & Lime Magazins und Autor des „Alternative Fuels and Raw Materials Handbook for the Cement & Lime Industry”, dem Standardkompendium der Industrie über alternative Brennstoffe, sowie verschiedenster Fachartikel in Branchenpublikationen gilt Dirk Lechtenberg als der führende Experte für alternative Brennstoffe. Dabei hat Herr Lechtenberg in vielen Ländern nicht nur Konferenzen, sondern auch die Müllhalden vor Ort aufgesucht und sich nachhaltige Eindrücke von der prekären Situation verschafft.
Holger Wedemann, Geschäftsführer des Bera-Hafenterminals, übernimmt die Steuerung, Organisation und Betriebsführung sowie die logistischen Abläufe am Standort in Papenburg. Herr Wedemann hat langjährige Erfahrungen im Logistik- Speditions- sowie Personaldienstleistungssektor. Vor seiner Tätigkeit bei der Bera GmbH & Co. KG war Herr Wedemann als Niederlassungsleiter und Prokurist bei der L.I.T. Unternehmensgruppe für den Lagerstandort in Brake sowie einem konzerneigenen Tochterunternehmen tätig.

Organigramm der Gesellschafter:


Beschreibung der Technologie/Herstellungsprozess
Die Blue River Recycling erhält nicht recyclingfähige Mischkunststoffe, die vorwiegend aus den Sortieranlagen der Dualen Systeme in Deutschland („Gelber Sack“) stammen.

Das Material wird nach eingehender Kontrolle zerkleinert, von Fremdstoffen befreit und zu spezifizierten Pellets verarbeitet. Diese Pellets werden als heizwertreiche, umweltfreundliche alternative Brennstoffe in der Zement-, Kalk- und Stahlindustrie als Ersatz für Kohle, Öl und Gas eingesetzt.


Die Anlagentechnik wird schüsselfertig durch das namhafte Anlagenbauunternehmen „Eggersmann Anlagenbau“ aus Bad Oeynhausen errichtet. Kernkomponenten sind die Zerkleinerungs- und die Sortiertechnik (mit der z.B. PVC-haltige Materialien und Metalle abgeschieden werden) sowie die seit Jahrzehnten bewährte Pelletiertechnik der Firma Amandus Kahl aus Reinbek bei Hamburg. Die Trocknungstechnik wird durch den Konzern ANDRITZ AG aus Österreich errichtet.

Mit einem eigenen BHKW der Firma 2G Energy AG aus Heek wird der notwendige Strom und eigene Wärme produziert. Mit modernster Sensor- und Prozesstechnik ausgestattet, kann der Betrieb online gesteuert werden.

Geschäftsmodell

Die produzierten Pellets sollen in den energieintensiven Industrien, vorwiegend der Stahl-, Kalk-, Zementindustrie, eingesetzt werden.
Bestehende Abnehmer sind langjährige Kunden der MVW Lechtenberg. Derzeit werden rund 67% des thermischen Energiebedarfes der deutschen Zementindustrie durch alternative Brennstoffe gedeckt. In Europa sind dies jedoch bislang nur rund 45% - die Quote wird sich durch die neue Anlage und die später geplanten weiteren Anlagen, die explizit nicht Gegenstand dieser Crowdfinanzierung sind, steigern lassen.
Der Bedarf nach alternativen Brennstoffen in diesen Industrien steigt seit Jahren auch international stetig, da die Industrien die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen müssen.

Mit der jahrzehntelangen und anerkannten Erfahrung der Gesellschafter und dem vorhandenen Knowhow in der Aufbereitung von Abfällen zu spezifizierten alternativen Brennstoffen wird diese Anlage ein Vorzeigeprojekt für die Industrie.

In der Bundesrepublik gibt es bereits einige wenige Pelletieranlagen für Abfälle, jedoch wird die Anlage in Papenburg vorerst die einzige sein, die Plastik-Pellets aus nicht recycelbaren Restkunstoffen verwendet.

In Abgrenzung zu den Anlagen anderer Unternehmen ermöglicht die Bündelung der Aktivitäten der Gesellschafter und der logistisch ideale Standort, größere Mengen an nicht recyclingfähigen Mischkunststoffen zu verarbeiten.
Die ausgeprägte Kenntnis der Branchen und ihrer Bedürfnisse sowie die beste verfügbare Technologie erlauben die Produktion qualitativ hochwertigster und klimaschonender Ersatzbrennstoffe.

Durch die jahrzehntelange Erfahrung der Gesellschafter in den drei wichtigsten Geschäftszweigen Beratung, Abfallverwertung und Logistik bestehen bereits ausgeprägte und langjährige Kundenkontakte. Durch die neue Anlage wird hauptsächlich die bereits vorhandene und schnell steigende Nachfrage der Industrie und bestehenden Kunden gedeckt.

Sollten Produktionskapazitäten ungenutzt bleiben, können durch die Aktivitäten der MVW Lechtenberg weitere Vertriebskanäle angesprochen werden, darunter eine eigene internationale Fachkonferenz und international gebuchte Workshops zum Einsatz alternativer Brennstoffe.

In der nachfolgenden Übersicht sind die unternehmensseitigen Stärken und Schwächen der Blue River Recycling Ems dargestellt:

Stärken Schwächen
  • Eigene Rohstoffversorgung durch beteiligte Unternehmen
  • Jahrzehntelange Branchenkenntnis
  • Etablierte Kundenkontakte
  • Modernste bewährte Anlagentechnik
  • Erfahrenes und überzeugtes Managementteam mit nachgewiesenen Erfolgen
  • Die Finanzierung ist aus Eigenkapital und Bankendarlehen bereits sichergestellt
  • Logistisch idealer Standort (Bahn, Binnen- und Seeschifffahrt)
  • Anlaufschwierigkeiten bei neuen Anlagen können nicht vorausgesehen werden
  • Keine Referenz bzgl. des eingesetzten Rohstoffes
  • Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen in den Abnahmeindustrien, wie die Stahl- und Zementindustrie

Unter dem Reiter Investitionsangebot finden Sie eine Zusammenfassung der wesentlichen Kennzahlen der Blue River Beteiligungsgesellschaft mbH während der Laufzeit der Crowdfinanzierung inklusive der dazugehörigen Erläuterungen.

Konditionen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Zahlen und Termine zu diesem Projekt bereit.

Laufzeit Zins Tilgung Zinstermin Fälligkeit
4 Jahre 7,50 % Ratendarlehen 30.06. 30.06.2024
Fundingsumme: 759.000 €
Darlehensart: Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt
Zinszahlungsrhythmus: jährlich
Verfügbar ab: 01.09.2020
Mindestanlagebetrag: 250 €. Darüber hinaus jeder durch 50 teilbare Betrag.
Maximalanlagebetrag: 25.000 € je natürliche Person, entsprechend dem noch verfügbaren restlichen Darlehenskontingent.
Downloads:
Darlehensvertrag:

Zahlungsplan (7,50 % Zinsen p.a.)

Angenommen Sie vergeben zum Start des Projekts am 01.09.2020 ein Darlehen über €10.000,00 zu 7,50 % Zinsen p.a. für die Laufzeit von 4 Jahren, dann sieht Ihr Zahlungsplan für dieses Darlehen wie folgt aus:

Jahr Datum Zahlung brutto davon Zinsen davon Tilgung Zahlung netto
(nach Steuern)
Status
1 30.06.2021 € 620,55 € 620,55 € 0,00 € 456,88 ausstehend
2 30.06.2022 € 4.083,00 € 750,00 € 3.333,00 € 3.885,19 ausstehend
3 30.06.2023 € 3.833,03 € 500,03 € 3.333,00 € 3.701,15 ausstehend
4 30.06.2024 € 3.584,74 € 250,74 € 3.334,00 € 3.518,61 ausstehend
Gesamt € 12.121,32 € 2.121,32 € 10.000,00 € 11.561,83

Sie haben Fragen zu diesem Projekt?

Hier können Sie uns bequem Ihre Anfrage senden - die wichtigsten Anlegerfragen und unsere Antworten haben wir für Sie unten notiert.

* Pflichtfelder

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Diese Auffassung teilen wir. Leider verzeichnen wir in Deutschland ein kontinuierlich ansteigendes Plastikmüll-Volumen. In der Stahl- und Zementindustrie wiederum wird thermische Energie (mit mindestens 1400 Grad) benötigt – das können die Erneuerbaren Energien noch nicht leisten. In Versuchen, über solare Bündelung, werden hier aktuell 800-900 Grad erreicht. Daher ist es aus unserer Sicht am besten, die derzeit in der Industrie genutzten fossilen Brennstoffe möglichst weitgehend durch Sekundärbrennstoffe wie Plastikpellets zu ersetzten.
Moderne sogenannte „Waste-To-Energy“ (WTE) Anlagen nutzen in erster Linie heizwertarme Abfälle (wie z.B. Hausmüll), da die Anlagenkapazität durch den Heizwert begrenzt wird. So verbrennt eine Waste-To-Energy-Anlage lieber drei Tonnen Hausmüll mit einem Heizwert von 8 MK/kg als eine Tonne Mischkunststoffe mit einem höheren Heizwert von 25 MJ/kg. Die Pelletierung der Mischkunststoffe sorgt zudem dafür, dass ein besserer Wirkungsgrad erreicht werden kann. Das Ziel ist, den aktuell nicht vermeidbaren Plastikmüll bestmöglich energetisch zu nutzen.
Die eingesetzten Anlagen erfüllen die gleichen Auflagen wie Müllverbrennungsanlagen. Es gibt angefangen bei den Sortieranlagen des gelben Sacks bis hin zur Annahme bei der Pelletierungsanlage und den Industriekunden und schließlich auch durch Sensoren im Prozess eine lückenlose Verprobung und Analyse des Materials, die sicherstellen soll, dass keine Schadstoffe wie PVC in den Kunststoffpellets enthalten sind, die nicht verbrannt werden dürfen. Die Messwerte aus der Verbrennung werden zudem den Genehmigungsbehörden online zur Verfügung gestellt und von diesen auch veröffentlicht. Der Zementbrennprozess hat ein Alleinstellungsmerkmal: Alle bei der Verbrennung entstehenden Aschen, ob aus natürlichen Brennstoffen (Steinkohle, Braunkohle) oder aus den alternativen Brennstoffen, werden in das Produkt Zement chemisch eingebunden und somit fixiert. Es entstehen keine Aschen, die entsorgt werden müssen oder gar in die Luft geraten.
m Gegensatz zu fossilen Brennstoffen enthalten Pellets teilweise biogenes Material, d.h. aus nachwachsenden Rohstoffen bestehendes Material wie Papier oder Pappe. Das bedeutet, dass das CO 2 aus biogenen Anteilen klimaneutral ist, anders als fossiles CO 2 welches vor Millionen von Jahren der Umwelt entzogen und in dem Rohstoff gebunden wurde. Rechnerisch sind die Emissionen an klimarelevantem CO 2 dadurch niedriger. Als Beispiel: 100kg Plastikpellets ersetzten rund 100 kg Steinkohle. Die Emissionen an fossilem CO 2 aus den Pellets sind rund 23% geringer als aus der Steinkohle. Ein weiteres Beispiel: 1000 kg Pellets ersetzten rund 1170 kg Braunkohle. Die Emissionen aus dem fossilem CO 2 aus den Pellets sind sogar rund 28% geringer als aus der Braunkohle.

Neuigkeiten

  • 02.09.2020 - Presseberichterstattung | EcoReporter

    Das Magazin für nachhaltige Geldanlagen Ecoreporter berichtet im Rahmen seiner Crowd-Tests über das Projekt Projekt BlueRiver Recycling.

BLUE RIVER Recycling

nachhaltige Wirtschaft
  • Verzinsung:
    • 7,50 %
  • Laufzeit:
    • 4 Jahre
  • Volumen:
    • 759.000 €
  • Bonuszins:
    • nicht vorhanden
Bereits finanziert: 759.000 €

Anlage- und
Finanzierungsgrundsätze