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„Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)“ beschreitet neue Wege im Gesundheitswesen


veröffentlicht am 02.08.2019 von GLS Crowd Team


GLS Crowd: Herr Peter, Sie sind Geschäftsführer der MVZ Prometheus GmbH. Was macht Sie sicher, dass das Vorhaben MVZ ökonomisch erfolgreich sein wird?
Gerd Peter: Aus Sicht der Anleger sehe ich zum einen den Wert der radiologischen und nuklearmedizinischen Kassensitze (Abrechnungsgenehmigung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung) in Höhe von ca. 1,2 Mio. EUR und zum anderen die seit 1955 konstanten Gewinne in Höhe von ca. 800.000 EUR / Jahr. Darüber hinaus beläuft sich der Wert des Anlagevermögens der medizinischen Geräte auf 350.000 EUR. Unser Team verfügt zudem über eine langjährige Erfahrung im modernen Praxismanagement. Auf dieser Grundlage bin ich sehr zuversichtlich, dass unser geplantes Vorhaben erfolgreich sein wird.

Was bedeutet modernes Praxismanagement für Sie?
Gerd Peter: Mit unserem zukunftsweisenden Praxismanagement und flexiblen Arbeitszeiten wird beispielsweise die Work-Life-Balance für Ärzte und Personal wesentlich verbessert. Damit werden die Praxen zu einem attraktiven Arbeitsplatz. Unser Konzept schafft zudem viele Vorteile für die Patienten: Für sie steht in den Praxen mehr Zeit zur Verfügung und die Wartezeiten für medizinische Untersuchungen werden stark reduziert. Aktuell warten die Patienten in der Region zum Beispiel auf einen MRT-Termin 8 bis 12 Wochen. Das halten wir für unzumutbar, denn es stellt eine zusätzliche enorme Belastung im Krankheitsfall dar. Wir gehen davon aus, dass die Wartezeit auf einen Termin im neuen MVZ etwa 7 Tage betragen wird.

Warum haben Sie die GLS Crowd zur Finanzierung Ihres Vorhabens gewählt?
Gerd Peter: Uns war es wichtig, dass die Praxen nicht durch eine Private-Equity-Gesellschaft oder einen Hedge-Fonds übernommen werden, wie es heute ja oft üblich ist. Wir möchten mit der Finanzierung über die GLS Crowd gezielt Bürger und Patienten ansprechen. Denn wir halten es für ein entscheidendes Qualitätsmerkmal im Gesundheitswesen, wenn Bürger und Patienten sich direkt an sozialen Projekten beteiligen können. Wichtig ist es für die Investoren zu wissen, dass wir keine Bankfinanzierung aufgenommen haben und damit keine Sicherheiten gestellt wurden.

Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten für das MVZ ein?
Gerd Peter: Der Bedarf radiologischer und nuklearmedizinischer Versorgung ist sehr hoch und wird in Anbetracht der immer älter werdenden Bevölkerung weiter steigen. Mit der Abrechnung über die gesetzlichen Krankenversicherungen lässt sich die Liquidität für das MVZ verlässlich planen. Zudem sind wir im Gesundheitswesen nicht abhängig von konjunkturellen Schwankungen. Wir wissen außerdem, dass der Bedarf an den angebotenen Untersuchungen besonders in Oberfranken hoch ist. Dort existiert zum Beispiel keine nuklearmedizinische Versorgung. Gerade für Patienten mit Krebserkrankungen sind diese Untersuchungsverfahren wichtig, denn damit werden schon früh tumoröse Erkrankungen erkannt.

Wie sieht es aus mit Wettbewerbern in der Region?
Gerd Peter: Markt und Wettbewerber sind durch die feststehende Anzahl an Kassensitzen limitiert. Es ist also nicht möglich, schnell und einfach weitere radiologische und nuklearmedizinische Praxen zu eröffnen. Mein Team und ich haben viel Erfahrung im Gesundheitswesen und in den letzten Jahren ein breites Netzwerk aufgebaut. Wir sind zuversichtlich, dass viele niedergelassene Ärzte auf unser MVZ verweisen werden, da die Wartezeiten gering sein werden und die angebotene High-Tech-Medizin allen zu Gute kommt.
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