Verzinsung
7,80 % p. a.
Laufzeit
5,5 Jahre
Mindestbetrag
500 €
Volumen
1.500.000 €
bereits finanziert: 22.500 €
Bis ein Emissionsvolumen von voraussichtlich 500.000 Euro erreicht ist, ist die Zeichnung der fairafric-Community vorbehalten. Danach ist das Angebot für alle Kunden der GLS Crowd zeichenbar.
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Warnhinweis:
- Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
- Potenzielle Anleger sollten das Wertpapier-Informationsblatt lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, zu verstehen.
- Die Gestattung des Wertpapier-Informationsblattes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
- Die GLS Crowdfunding GmbH fungiert ausschließlich als Vermittler. Bei Fragen zum Finanzinstrument wenden Sie sich bitte an die Emittentin fairafric AG.
Liebe Anleger*innen,
als ich vor über zehn Jahren zum ersten Mal eine Kakaofarm in Westafrika mit eigenen Augen sah, hat mich die strukturelle Ungerechtigkeit nicht mehr losgelassen. Von dem Verkaufspreis einer Tafel Schokolade erhalten die Menschen im Ursprungsland (die Kakaofamilien) nicht einmal 10 %.
Mit fairafric wollen wir das ändern und produzieren daher seit 2016 Schokolade „Made in Ghana“. Durch diesen Ansatz entstehen qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort, und bis zu 50 % des Verkaufspreises einer Tafel Schokolade bleiben im Ursprungsland.
Im Jahr 2020 haben wir die weltweit erste überwiegend solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik in der Kakaoanbauregion des ländlichen Ghanas eröffnet. Über 300 Arbeitsplätze sind bereits bei fairafric entstanden, und es werden jeden Monat mehr. Aus einer Idee ist inzwischen einer der größten Arbeitgeber der Region geworden.
All das ist nur dank unserer Crowd möglich geworden. Mehr als 3.500 Menschen unterstützen uns seit vielen Jahren. Jede Rückzahlung und jede Zinszahlung an unsere Crowd haben wir bislang pünktlich und vollständig geleistet. Das macht uns stolz, denn aus einer Idee ist ein wirtschaftliches Unternehmen entstanden.
Mit dieser Anleihe wollen wir den nächsten Schritt gehen und noch mehr Schokolade „Made in Ghana” in Europa etablieren.
Wir bitten Dich, nicht nur unsere Erfolgsgeschichte und den Impact, sondern auch die Risiken zu lesen, die wir Dir auf dieser Seite offen benennen. Nur durch diese Transparenz können wir gemeinsam erfolgreich werden.
Bei fairafric verstehen wir uns als Gemeinschaft, die sich für Wertschöpfung vor Ort, überwiegend solarbetriebene Produktion und Bio-Kakao aus Agroforst einsetzt. So entstehen echte Perspektiven vor Ort.
Sei dabei und setze dich gemeinsam mit uns für mehr Kakao aus Agroforst und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Ghana ein.
Tafel für Tafel, gemeinsam mit Dir!
Hendrik Reimers
Gründer und CEO von fairafric
Bild: © fairafric AGSie wollen mehr über das Projekt erfahren?
Kurzbeschreibung
fairafric – Use Business to Fight Poverty
75 % des weltweiten Kakaos wächst in Westafrika – doch 99 % der Bohnen werden ohne jede Verarbeitung vor Ort exportiert. Fast der gesamte Gewinn entsteht woanders: Normalerweise bleiben weniger als 10 % des Verkaufspreises bei den Kakaofamilien im Ursprungsland, der Rest geht in den globalen Norden, wo der Kakao zur Schokolade verarbeitet und vertrieben wird. fairafric dreht dieses Prinzip um. Indem die gesamte Wertschöpfung – vom Kakaoanbau bis zur fertigen Tafel – direkt am Kakaoursprung entsteht, bleiben dort knapp 50 % des Verkaufspreises.

Möglich macht das die eigene Fabrik in Ghana: die weltweit erste überwiegend solarbetriebene Schokoladenfabrik, die alles von der Bohne bis zur fertigen biozertifizierten (nach EU-Verordnung 2018/848) Schokolade vor Ort herstellt – ein Meilenstein für die gesamte Branche. Entstanden ist sie in Amanase im ländlichen Ghana, mitten in den Kakao-Communities.
Der Ansatz verändert Leben: Über 300 qualifizierte Arbeitsplätze mit einem Vielfachen des örtlichen Mindestlohns sind bereits entstanden. Gleichzeitig wächst eine ganze Infrastruktur – Wissen und Perspektiven, die weit über einzelne Arbeitsplätze hinaus wirken.
Auch beim Klimawandel, der neben der Armutsbekämpfung zu den zentralen globalen Herausforderungen unserer Zeit zählt, setzt fairafric an: Seit fast 10 Jahren bezieht fairafric Bio-Kakao und stellt den Bio-Kakao-Bezug schrittweise auf Bio-Kakao aus Dynamischem Agroforst (DAF) um. DAF ist eine biodiversitätsfördernde Anbaumethode, in diesem Fall nach dem Vorbild des Regenwaldes. Dabei werden verschiedene Nutz- und Beipflanzen gemeinsam gepflanzt, sodass sie eine Symbiose ergeben. Damit soll mehr Wasser im Boden gespeichert werden können, die Fruchtbarkeit des Mutterbodens steigen und die einzelnen Pflanzen sollen resilienter werden. Zudem kann auf den Farmen Biomasse und Kohlenstoff gespeichert werden.
Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe dieser Anbaumethode im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette. Die o.g. Studie ist hier einsehbar.
Dafür erhalten die Kakaofamilien laut der Organisation Inkota eine der höchsten Bio-Prämien Westafrikas.
Diese Vision überzeugt: Die fairafric-Schokolade wird heute auf 5 Kontinenten verkauft, und im letzten Jahr wurde der Umsatz nahezu verdoppelt. fairafric zeigt, dass fairer Handel und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam den Unterschied machen können.
Deine Investition
In den letzten Jahren hat fairafric eine transparente Lieferkette aufgebaut – von der Kakaobohne bis zu Dir nach Hause. Nach dieser Aufbauphase ist fairafric jetzt bereit für die Skalierung.
Aktuell übersteigt die Kundennachfrage die Möglichkeiten zur Vorfinanzierung: Denn bevor ein Produkt verkauft werden kann, muss der Wareneinkauf bereits mehrere Monate im Voraus vorfinanziert werden. Genau hier setzt diese Kampagne an – sie verschafft fairafric die notwendigen Mittel, um diese Vorfinanzierung zu stemmen und die wachsende Nachfrage zu bedienen.
Der Emissionserlös nach Kosten fließt in die Vorfinanzierung der Produkte – und damit in mehr Wertschöpfung „Made in Ghana“.
Als Anleger*in erhältst Du mit Deinem Investment ab 500 Euro eine Verzinsung von 7,80 % pro Jahr bei einer Laufzeit von 5,5 Jahren.
Die Zinszahlung erfolgt jährlich nachschüssig einen Bankarbeitstag nach dem 31.03. eines jeden Jahres, erstmalig zum 31.03.2028 und letztmalig zum 31.03.2032.
Die Rückzahlung der Inhaberschuldverschreibung beginnt nach 2,5 Jahren und erfolgt in vier Teilnennbeträgen in Höhe von jeweils 25 % des Nennbetrags in den Jahren 2029 bis 2032. Die Teilnennbeträge sind jeweils zusammen mit den Zinsen am Zinszahlungstag zur Zahlung fällig, erstmals einen Bankarbeitstag nach dem 31.03.2029 und letztmalig zum 31.03.2032.
Das gesamte Emissionsvolumen der fairafric-Anleihe ist auf 1.500.000 Euro begrenzt.
Eine Abnehmerbürgschaft als zusätzliche Sicherheit wurde geprüft und war nicht realisierbar. Die Anleihe ist unbesichert.
Angebotsphasen
Ab dem 27.08.2026 gewährt fairafric zunächst der eigenen Community eine exklusive Zeichnungsphase. Diese „Vorzeichner-Phase“ ist begrenzt, bis ein Emissionsvolumen von voraussichtlich 500.000 Euro erreicht ist. Danach wird das Investitionsangebot allen Anleger*innen der GLS Crowd zur Zeichnung angeboten. Der Zugang zu dieser exklusiven Zeichnungsphase ist passwortgeschützt; fairafric wird den entsprechenden Passcode über die eigenen Kommunikationskanäle direkt an die Community kommunizieren.
Bei dem Wertpapier handelt es sich um eine nicht-nachrangige Inhaberschuldverschreibung mit einem festen Zinssatz und der International Securities Identification Number (ISIN) DE000A46Z6V9.
Was zeichnet fairafric aus?
Förderung von Dynamischem Agroforst (DAF)
Durch den Anbau von Bio-Kakao aus Dynamischem Agroforst (DAF) wird die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht, die Wasserspeicherung verbessert und CO₂ im Boden gebunden.* Der Anbau des Kakaos erfolgt somit nach den Prinzipien des Regenwaldes, um der Abholzung aktiv entgegenzuwirken.
*Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe dieser Anbaumethode im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette. Die o.g. Studie ist hier einsehbar.
Schaffung von Arbeitsplätzen in Ghana
Aktuell arbeiten circa 300 Mitarbeitende in der Fabrik in Ghana. Allein im letzten Jahr wurden 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Alle Mitarbeitenden erhalten ein Vielfaches des lokalen Mindestlohns, eine Gesundheitsversorgung für die gesamte Familie, eine Rentenvorsorge, gratis Verpflegung in der eigenen Kantine, sowie kostenfreien Transport zur Arbeit und nach Hause.
In den nächsten Jahren plant fairafric viele weitere 100+ direkte Arbeitsplätze in der Fabrik sowie indirekte Arbeitsplätze bei den Zulieferbetrieben zu schaffen. Durch Wertschöpfung vor Ort bleiben knapp 50 % des Verkaufspreises im Kakao-Ursprungsland.
Faire Partnerschaft und lokale Wertschöpfung
Jede verkaufte Tafel Schokolade stärkt ein Lieferketten-Modell, das auf Augenhöhe und gerechter Entlohnung basiert. fairafric zahlt den Kakaofamilien eine der höchsten Bio-Prämien Westafrikas. fairafric setzt sich jedes Jahr mit den Kakaofamilien zusammen, um die aktuellen Lebenserhaltungskosten (Schulgebühren etc.) zu besprechen. Gemeinsam mit den Kakaofamilien wird dann die Bio-Prämie für das Jahr festgelegt. So soll gewährleistet werden, dass die Kakaofamilien ein existenzsicherndes Einkommen erzielen können, sich Saisonarbeitskräfte leisten können und ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen können, anstatt dass sie auf den Farmen arbeiten müssen.
Ausgewählte Chancen und Risiken
Auf der Seite Anlegerhinweise erhältst Du nähere Informationen zu den mit einem Anleihe-Investment verbundenen Risikohinweise.
Die fairafric-Anleihe ist im Rang vorrangig gegenüber den bestehenden Crowdnachrangdarlehen (Restwert 7,3 Mio. €). Das bedeutet: Im Insolvenzfall würden Forderungen aus dieser Anleihe vorrangig bedient. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist dennoch möglich.
fairafric hat sämtliche Zins- und Tilgungsverpflichtungen aus bisherigen Crowdfinanzierungen vollständig und fristgerecht bedient – und trägt mit dieser Anleihe dennoch Risiken, die sich von den meisten Projekten auf dieser Plattform strukturell unterscheiden. Wir benennen sie im Folgenden so konkret wie möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Auflistung ausgewählte, nicht abschließende Szenarien beschreibt.
Die dargestellten Chancen und Risiken beziehen sich auf das Geschäftsmodell des Emittenten.
| Ausgewählte Chancen | Ausgewählte Risiken |
|---|---|
| Alleinstellungsmerkmal im Bio-B2B-Sektor: Der B2B-Schokoladensektor wird bisher von wenigen multinationalen Konzernen geprägt, die auf Standardprodukte und große Stückzahlen ausgerichtet sind. Für diese Konzerne ist Bio ein Randthema. fairafric hat dank der überwiegend solarbetriebenen Bioschokoladenfabrik in den Kakao-Communities eine transparente Supply Chain mit Fokus auf Bio aufgebaut. Das Unternehmen bietet individualisierte B2B-Angebote und hat bei Produkten mit höherem Handarbeitsanteil und Individualisierungsgrad aufgrund der Produktion in Ghana einen Wettbewerbsvorteil. Das B2B-Wachstum 2026 ist durch Jahresverträge mit etablierten Marken, die Bio-Schokolade als Zutat verarbeiten, abgesichert. | Länderrisiko Ghana: Der Staat Ghana hatte 2022 den Zahlungsausfall erklärt und seine umfassende Schuldenrestrukturierung im Juli 2026 zu 93 % erfolgreich abgeschlossen. Das dreijährige Rettungsprogramm des Internationalen Währungsfonds wurde in diesem Zuge planmäßig beendet; zur Stabilitätssicherung greift seither ein Nachfolgeprogramm. Regulatorische Änderungen oder politische Instabilität können die Fähigkeit, Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen weiterhin beeinträchtigen. Bei dem Worldwide Governance Indicator 2024 der Weltbank (Ausgabe 2025) erreicht Ghana im Indikator "Political Stability" einen Governance Score von 66,1 und liegt damit knapp hinter Deutschland (68,0), aber vor Frankreich (61,8). Das Länderrisiko liegt außerhalb des Einflussbereichs des Managements. |
| Erreichen der Profitabilität: Die fairafric AG hat im Jahr 2025 erstmals ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt. Die weitere Profitabilitätsentwicklung hängt von der Geschäftsentwicklung ab; das Management plant, mit steigendem Wachstum die Profitabilität weiter zu verbessern. | Kakaopreis-Volatilität: Der Weltmarktpreis für Kakao hat zuletzt historische Höchststände erreicht. fairafric hat diesen Druck in der Vergangenheit durch Endverbraucherpreiserhöhungen weitergegeben. Ob das in Zukunft erneut und vollständig möglich ist, hängt von der Wettbewerbssituation ab. Ein dauerhaft hohes oder weiter steigendes Preisniveau kann die Marge strukturell belasten. |
| Marktdurchdringung und Markenwachstum: Die Nachfrage nach fairafric Markenprodukten wächst stark mit rund 96% im Vergleich zum Vorjahr (Stand April 2026). Für das restliche Jahr 2026 sind zudem weitere Listungen im Biofachhandel und Einzelhandel bestätigt. | Währungs- und Transferrisiko: Produktion und Löhne fallen in Ghana in lokaler Währung an, Erlöse fließen überwiegend in Euro – Wechselkursveränderungen wirken direkt auf die Profitabilität. Darüber hinaus können Währungskrisen oder Devisenverkehrsbeschränkungen die Fähigkeit beeinträchtigen, Erlöse überhaupt nach Europa zu transferieren. |
| Einzigartige lokale Wertschöpfungskette & Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber: Das Geschäftsmodell von fairafric – Produktion und Wertschöpfung direkt in Ghana – erfordert einen langjährigen Aufbau lokaler Infrastruktur und ist für Wettbewerber kaum ohne erheblichen Aufwand reproduzierbar. | Lieferketten: fairafric ist auf internationale Transportwege angewiesen. Logistische Störungen – ob durch geopolitische Ereignisse, Hafenprobleme oder andere Faktoren – können zu Engpässen führen, die sich kurzfristig nicht ausgleichen lassen. |
fairafric besteht aus verschiedenen Gesellschaften an zwei Standorten in Deutschland und Ghana (Details dazu unter „Unternehmensstruktur“): Die fairafric AG hat ihren Geschäftssitz in München, das Lager befindet sich in Aachen. Die fairafric Ghana Ltd ist die Betreiberin der Schokoladenfabrik in Ghana – das Herzstück von fairafric. Die Fabrik steht direkt im Kakaoanbaugebiet, in Amanase im ländlichen Ghana, rund 2 Stunden nördlich von Accra, der Hauptstadt Ghanas. Das Team von fairafric sieht die Kakaobäume direkt vom Fenster aus und kennt die Kakaofamilien beim Namen.

Die Fabrik wird von der fairafric Ghana Ltd, der 100-prozentigen Tochtergesellschaft der fairafric AG, betrieben. Das gesamte Management-Team der fairafric Ghana Ltd besteht aus Ghanaer*innen.
Die Fabrik wurde 2020 eröffnet – nach nur 5,5 Monaten Bauzeit vom ersten Spatenstich bis zur ersten Tafel Schokolade. Zuvor gab es an diesem Ort weder Strom noch Internet, Wasser oder sonstige Infrastruktur. Heute steht hier eine der modernsten Schokoladenfabriken der Welt, zertifiziert nach den höchsten Standards für Lebensmittelproduktion. In den letzten Jahren wurden bereits 300 Arbeitsplätze in der Fabrik geschaffen – ein Leuchtturm für eine ganze Region!
Standort Ghana:
Ghana ist der zweitgrößte Kakaoproduzent der Welt und unterscheidet sich von anderen Kakaoländern durch ein staatlich reguliertes Handelssystem. Dieses bietet einerseits Grundstabilität bei Einkaufspreisen, bringt jedoch auch länderspezifische Rahmenbedingungen mit sich (siehe dazu den Abschnitt „Chancen & Risiken“). Der fairafric-Ansatz: Das traditionelle Kakaosystem ist rein auf den Export unverarbeiteter Rohbohnen an wenige globale Großabnehmer ausgelegt. fairafric agiert unter den rechtlichen Rahmenbedingungen Ghanas, bricht aber diese Abhängigkeit auf: Die Bohnen werden vor Ort zu fertiger Schokolade verarbeitet und es wird eine zusätzliche Bio-Prämie an die Bäuerinnen und Bauern gezahlt. Mehr Informationen zum Kakaosystem in Ghana und zur Preisentwicklungen von Kakao findest Du in diesem Blogartikel von fairafric: „Der Kakopreisanstieg und seine Folgen“.
Aktionärsstruktur der fairafric AG:
| Aktionär*in | % Stimmanteile | Anteil alle Aktien | Kommentar |
| Papaye GmbH | 44,37% | 35,88% | Hendrik Reimers, Gründer fairafric |
| Crowdinvestors | 11,62% | 23,37% | 1316 Privatpersonen |
| Weinrich International GmbH | 20,83% | 17,52% | Deutscher Bioschokoladenhersteller (Produzent von 95% aller Biomarken in Deutschland) |
| Claro fair trade AG | 8,52% | 7,08% | Schweizer Fairtrade und Bio Distributeur |
| GLS Treuhand | 0,00% | 3,57% | |
| Third Way Capital International Limited | 4,40% | 3,56% | Impact Investor Ghana |
| Cord Budde | 4,36% | 3,52% | Managing Director Ludwig Weinrich GmbH |
| MFS Impact Investment Development | 2,99% | 3,09% | Impact Investor USA |
| Treuhandstiftung bcause ONE | 2,72% | 2,20% | Impact Investor Deutschland |
| Compass Coaching AG | 0,20% | 0,16% | Felchlin Family Office |
| fairafric Stiftung | 0,00% | 0,05% | Über die fairafric Stiftung halten die Kakaofamilien von fairafric Anteile an der fairafric AG |
| Total | 100,00% | 100,00% |
Das Management Team in Deutschland

Hendrik Reimers
Founder & CEO
Hendrik hat viele Erfolge im internationalen Vertrieb von Software gefeiert bevor er fairafric gegründet hat.

Jonas Schaller
CFO Germany
Jonas bringt einige Jahre Erfahrung im Bereich Controlling und Finance, besonders im internationalen Kontext, mit.
Im Vorstand der fairafric AG sind Hendrik Reimers als Gründer und CEO und Jonas Schaller als CFO. Hendriks Verantwortung liegt in den Bereichen Vertrieb & Marketing, während Jonas die Bereiche Finanzen und Operations verantwortet.
Das Management Team in Ghana

Michael Marmon-Halm
Managing Director Ghana
Michael bringt mehr als 12 Jahre Erfahrung in der Kakaowirtschaft in Ghana mit und hat Qualitätsmanagement studiert.

Jacquelyn Owusu
HR & Admin Manager
Jacquelyn verfügt über mehr als zehn Jahre Führungserfahrung im HR Bereich verschiedener Unternehmen.

Elvis Dasi-Kisseh
Operations Manager
Elvis leitet den Bereich Operations (Produktion, Technik, Logistik) bei fairafric und hat über 10 Jahre Erfahrung in der Kakaoindustrie.

Mayqueen Frimpong
Production Manager
Mayqueen hat viele Jahre im Qualitätsbereich der Kakaoindustrie gearbeitet. Sie hat den Bereich der handgemachten Produktion bei fairafric aufgebaut.

Griselda Esther Ossei
Production Planner
Griselda bringt viel Erfahrung im Accounting mit. Sie plant und betreut alle Produktionsabläufe.

Frederick Affum
Accounting Manager
Frederick bringt über 10 Jahre Erfahrung im Bereich International Finance und Accounting mit.

Audrey Marmon-Halm
Sourcing Manager
Audrey ist für den Einkauf der Rohstoffe zuständig und arbeitet eng mit den Kakaobäuerinnen zusammen.

fairarfric hat eine eigene Chocolaterie-Schule (die erste Ghanas) und bildet jedes Jahr aktiv ca. 20 Mitarbeitende aus. Alle Mitarbeitenden erhalten ein Vielfaches des lokalen Mindestlohns, eine kostenfreie Gesundheitsversorgung für sich und die gesamte Familie, eine Rentenvorsorge, gratis Verpflegung mit Bio-Gemüse in der eigenen Kantine, gratis Transport von und zur Arbeit und vieles mehr.
Außerdem bezieht fairafric den Kakao von circa 1806 Kakaofamilien, wobei noch nicht von allen die gesamte Ernte abgenommen wird.
Alle Kakaofamilien erhalten die höchste Bioprämie in ganz Westafrika mit bis zu über 1000 $ pro Tonne Kakao. Das ist mehr als das Vierfache zur regulären Fairtrade-Prämie.
Mitarbeitende von fairafric berichten regelmäßig in sogenannten „Impact Stories“ über ihre Geschichte und ihren Weg zu fairafric. Über die folgenden Links kannst Du dir die Impact Story von Mayqueen und Richard durchlesen:

Alle Produkte von fairafric werden in der eigenen Fabrik in Ghana hergestellt – der weltweit ersten überwiegend solarbetriebenen Bio-Schokoladenfabrik. Alle Verarbeitungsschritte von der Bohne bis zur fertigen Tafel finden inhouse statt. Sämtliche Produkte sind kompostierbar (nach DIN EN 13432) verpackt. Mehr Infos findet ihr hier.

Seit fast 10 Jahren bezieht fairafric Bio-Kakao. Ein Teil der Kakaofamilien pflanzt ihren Kakao schon jetzt im Dynamischen Agroforst (DAF) an. Diese Anbaumethode basiert auf dem Wissen indigener Völker Lateinamerikas und vereint zentrale Elemente der regenerativen Landwirtschaft und Permakultur. Die Pflanzen wachsen in verschiedenen Ebenen des Waldes (Sträucher, Halbstämme etc.), wobei unterschiedliche lokale Baumarten kombiniert werden: Nutzpflanzen, Biomassebäume, Schattenbäume und mehr. Ein Hauptziel ist die Produktion großer Mengen Biomasse, um die Bodenqualität zu verbessern. Deshalb baut fairafric neben Kakao auch andere Baum- und Pflanzenarten wie Cashew, Mango oder Ananas an, die ebenfalls verarbeitet werden können.
Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe dieser Anbaumethode im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette. Die o.g. Studie ist hier einsehbar.
fairafric stellt verschiedene Schokoladenprodukte her – das gesamte Sortiment ist vegan:
- Schokoladentafeln:
Aktuell umfasst das Sortiment 13 Schokoladentafeln. Anstelle von Milchschokolade wird auf Cashews gesetzt, um eine vegane, westafrikanische Alternative zur klassischen Milchschokolade zu bieten. - Schokoladentropfen & Sticks:
Für Unternehmen, die Schokolade als Zutat verwenden. - Handgemachte Schokoladenprodukte: Darunter schokolierte Früchte, Nüsse und Pralinen.
Auszeichnungen
2026: Peta vegan Award: Die Sorte 42% Creamy Cashew mit Fleur de Sel und Caramel wurde als beste vegane Schokolade Deutschlands ausgezeichnet
2025: Auszeichnung als fairste Schokolade durch die NGO Inkota
2022: Gewinner des Great Taste Awards: Sorte: 70% Dunkle Schokolade mit Kakaosplittern
2022: Finalist Deutscher Nachhaltigkeitspreis
2019: Gewinn Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis
Berichte & Dokumentationen zum Nachlesen & Anschauen:
Ghana Grows Our Cocoa, So Why Can’t It Make Chocolate?
Kundenbedarfe und Zielgruppen
fairafric hat drei Geschäftsbereiche:
- die fairafric-Marke, die in der EU und Afrika vertrieben wird
- Schokolade als Zutat für Unternehmen, die Schokolade in ihrer Produktion einsetzen (z.B. Müslihersteller, Kekshersteller, Großbäckereien etc.)
- Auftragsproduktion: Hier produziert fairafric Produkte für andere Marken
Die Kundenbedarfe und Zielgruppen unterscheiden sich dabei etwas:

1. fairafric Marke: Zielgruppe Endkund*innen
fairafric-Kunden wollen hochwertige und gesunde Schokolade – ohne Kompromisse beim Geschmack und ohne dem Klima oder Menschen in der Lieferkette zu schaden. Ganz nach dem fairafric-Motto: Good for you, good for the people, good for the planet.
Das schließt dabei unter anderem folgende Bedürfnisse ein:
- Gesundheitsbewusstsein: fairafric stellt Produkte mit deutlich weniger Zucker her. In der Sorte „Vegane Helle mit Cashew“ liegt der Zuckeranteil auf 80 g bei 37 %, das sind 15-20 % weniger Zucker als bei vielen anderen herkömmlichen Marken. Alle Sorten haben eine möglichst kurze Zutatenliste ohne künstliche Zusätze oder Öle. Damit wird eine wachsende Zielgruppe angesprochen, die bewusster naschen will, ohne auf Genuss zu verzichten – ein Kontrast zum hohen Zuckergehalt herkömmlicher Schokolade. Darüber hinaus besteht das Sortiment von fairafric zu 75 % aus Zartbitter-Schokoladen, die per Definition weniger Zucker und mehr Kakaoanteil enthalten. Damit Schokolade auch nach Kakao schmeckt und nicht nur nach Zucker.
- Vegane & pflanzliche Ernährung: Das gesamte Sortiment ist vegan (Cashew statt Milch) – ein Bedürfnis, das über die klassische „faire Schokolade“-Zielgruppe hinausgeht und Menschen anspricht, die sich pflanzlich ernähren und oft noch eine überzeugende Alternative zu Milchschokolade suchen. Zudem wachsen Cashews in Westafrika. Das unterstützt die Arbeitsplätze in der Region sowie die lokale Wertschöpfung.
- Transparenz & Nachverfolgbarkeit: fairafric-Kunden wollen genau wissen, woher ihr Kakao kommt und wie Farmer bezahlt werden. Hier kann fairafric mit konkreten Geschichten aus Amanase, Fotos der Kakaofamilien und Fakten zur Bio-Prämie punkten – Transparenz als Vertrauensanker.
- Klimabewusstsein: Dank der Produktion mit einem großen Anteil Solarstrom und dem Ausbau des Bio-Kakaos aus Dynamischen Agroforst, entsteht ein weiteres Kaufargument für Menschen denen ressourcenschonende Produktion wichtig ist.
- Geschenk- & Genussmomente: Handgemachte Produkte (schokolierte Früchte, Pralinen) bedienen das Bedürfnis nach besonderen, hochwertigen Geschenken oder Selbstbelohnung – ein Premium-Erlebnis „Made in Africa“ statt Massenware.
- Bedürfnis, etwas Gutes zu tun und Impact zu erzielen: fairafric-Kunden wollen mit ihrem Einkauf spürbaren Impact erzielen – nicht nur ein gutes Gewissen kaufen, sondern echten wirtschaftlichen Wandel unterstützen: Handel auf Augenhöhe, bei dem Wertschöpfung tatsächlich vor Ort bleibt und Ghana vom Rohstofflieferanten zum Produktionsstandort wird.

2. Schokolade als Zutat: Zielgruppe mittelständische Unternehmen, die zwischen 10.000 Tonnen und 500.000 Tonnen Schokolade im Jahr verarbeiten. Dieser Markt ist von einigen wenigen multinationalen Konzernen dominiert. 8 Firmen verarbeiten dabei 90 % des weltweiten Kakaos.
- Nachhaltigkeits- und Transparenz-Nachweis für die eigene Marke: Es gibt aktuell wenige bis keine Lieferanten mit belegbarer Transparenz und Fairness für Schokolade als Zutat. Bio ist für diese Unternehmen nicht mehr als eine Spezifikation. Das bedeutet, dass selbst Impact-orientierte Marken, die Schokolade als Zutat nutzen, bei den multinationalen Konzernen einkaufen mussten. Mit fairafric ist nun ein Player vorhanden, dessen Herkunfts- und Fairness-Geschichte glaubwürdig und kommunizierbar ist. Dies bringt fairafric-Kunden zusätzliches Potenzial für ihre Marketing-Aktivitäten.
- Mehr Impact bei gleichem Preis: fairafric kann in dem Segment der „kleineren Mengen“ die gleichen bis teilweise sogar bessere Preise anbieten als die multinationalen Konzerne, denn diese sind auf große Mengen ausgelegt. Kleine Mengen bedeuten für die Konzerne hohe Rüstkosten, da die Anlagen öfters gereinigt und umgebaut werden müssen. In genau diesem Segment liegt die Stärke von fairafric dank deutlich günstigerer Produktionskosten (Solarstrom und Lohnkostenvorteil). Bei vergleichbaren Konditionen wollen Industriekunden mit ihrer Kakao-Beschaffung zusätzlich echten Impact erzielen – ohne Aufpreis zahlen sie damit zugleich auf faire Löhne (Mitarbeitende bei fairafric erhalten ein vielfaches des lokalen Mindestlohns), lokale Wertschöpfung und Förderung von regenerativen Anbau ein, statt nur austauschbare Rohware einzukaufen.
- Verlässlichkeit & Liefertreue: Diese Kunden brauchen kontinuierliche, planbare Lieferungen ohne Unterbrechungen. fairafric kann durch Produktion auf Lager eine Lieferperformance von nahezu 100% garantieren – ein zentrales Bedürfnis für Unternehmen, die Schokolade als Zutat in ihre eigene Produktion einplanen.
- „Kleine“ spezialisierte Mengen in Bio-Qualität: Viele mittelständische Hersteller benötigen kleinere, spezialisierte Bio-Chargen, die für Großkonzerne unwirtschaftlich sind. Diese Kunden erleben oft nur einmal jährliche Verfügbarkeit bei anderen Anbietern – fairafric bedient genau diese Nische mit regelmäßiger Belieferung.
- Marktzugang zu wachsenden Regionen (v. a. Afrika): Bisher gibt es für Kunden, die in Westafrika produzieren, kaum lieferanten, sodass die Schokolade oft aus Europa importiert werden muss, obwohl der Kakao vor Ort wächst. Die lokale Präsenz von fairafric ist in diesem stark wachsenden Markt ein entscheidender Vorteil.
3. Auftragsproduktion für andere Marken:
- Nachhaltigkeits- und Transparenz-Nachweis für die eigene Marke: Es gibt aktuell wenige bis keine nachhaltigen Lieferanten für Schokolade. Das bedeutet, dass selbst Impact-orientierte Marken, die Schokoladenprodukte vertreiben, bei den multinationalen Konzernen einkaufen mussten. Mit fairafric ist nun ein Player vorhanden, dessen Herkunfts- und Fairness-Geschichte glaubwürdig und kommunizierbar ist. Dies bringt fairafric-Kunden zusätzliches Potenzial für ihre Marketing-Aktivitäten.
- Zugang zu Handarbeit ohne Hochlohn-Kosten: Diese Kunden brauchen einen Produzenten, der aufwändige, arbeitsintensive Prozesse (z. B. schokolierte Früchte, Nüsse, Pralinen) anbieten kann – ohne die hohen Lohnkosten europäischer Chocolaterien. Je höher der Handarbeitsanteil, desto größer der Kostenvorteil von fairafric.
- Individuelle Rezepturen zu wettbewerbsfähigen Preisen: Mittelständische Unternehmen wollen eigene, individuelle Produkte entwickeln lassen – fairafric kann das dank kleinerer Anlagen und geringerer Reinigungs-/Rüstzeiten günstiger anbieten als die riesigen Linien der Konzerne.
- Nähe zu Rohstoffen (v. a. westafrikanische Früchte): Marken mit schokolierten Früchten aus Westafrika (Mango, Ananas etc.) profitieren von der direkten Nähe zur Anbauregion – kürzere Lieferwege, frischere Rohware und Kostenvorteile, die ein europäischer Produzent nicht bieten kann.
Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerber

fairafric ist die weltweit erste überwiegend solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik, die alle Produktionsschritte – von der Bohne bis zur fertigen Tafel – vor Ort in Ghana abbildet. Dieses „Made in Africa“-Modell ist einzigartig: Während weltweit 75 % des Kakaos in Westafrika angebaut werden, entsteht dort weniger als 1 % der fertigen Schokolade. fairafrics direkte Anbindung an die Anbauregion ermöglicht kurze Lieferketten, niedrigere Produktionskosten – insbesondere bei arbeitsintensiven, handgemachten Produkten – und volle Qualitätskontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette.
Im Markenbereich sind Wettbewerber von fairafric die verschiedenen Bio-Schokoladenmarken (Vivani, GEPA, Rapunzel, Nucao etc.). Durch das Angebot fairafric-Schokolade als Zutat und Auftragsproduktion zu verwenden, werden teilweise aus Wettbewerbern auch Kunden –fairafric beliefert heute bereits 20+ Biomarken in mehreren Partnerschaften.
Statt reiner Konkurrenz wird in Zusammenarbeit gedacht: Gemeinsam mit anderen Bio-Marken, die als Kunden fairafric Produkte verwenden, setzt sich fairafric für mehr Wertschöpfung in den Ursprungsländern, sowie einen regenerativen Anbau von Kakao ein – ein Wandel, der allein deutlich schwerer zu erreichen wäre. So wird fairafric nicht zum Wettbewerber, sondern zum Ermöglicher für andere Marken, die die gleiche Vision haben.
Marketing, Produkt und Vertrieb
Die Produkte von fairafric werden bereits heute auf fünf Kontinenten vertrieben.
Die fairafric-Markenprodukte sind in Deutschland vor allem hier erhältlich:
- nahezu im gesamten Fairen Handel (Weltläden) in Deutschland
- in großen Teilen des Biofachhandels (z. B. Denns deutschlandweit)
- in einigen ausgewählten Einzelhandelsgeschäften
- ab Q4/2026 in drei Edeka-Regionalgesellschaften sowie bereits heute in einzelnen Einzelhändlern
- im fairafric-Onlineshop
Zudem wird die Marke in Frankreich und der Schweiz im Fairen Handel vertrieben. Außerdem ist fairafric bereits heute auf Platz 2 der meistverkauften Schokoladenmarken in Ghana. Dort ist fairafric in allen Hypermarkets sowie im Duty-Free-Shop am Flughafen Accra verfügbar. Außerdem ist fairafric in Togo, Niger und Benin erhältlich. Seit Sommer 2026 ist das Sortiment zudem in knapp 600 Woolworths-Läden in Südafrika verfügbar.
Darüber hinaus produziert fairafric für Marken in den USA, Australien, Neuseeland und der EU.
Kundenstimmen
Nataliya Yarmolenko, CEO WeltPartner eG:
„fairafric ist für uns ein starker Partner und echter Pionier. Mit Wertschöpfung im Ursprungsland und der Ambition einer klimapositiven Lieferkette zeigt fairafric, wie Schokolade neu gedacht werden kann. Wir sind stolz, diese Vision als Partner gemeinsam voranzutreiben.“
Kundenbewertungen:
- Monika L.: „Für mich als Schokoladenliebhaberin geschmacklich die beste Schokolade! Und dann auch noch wirklich fair, mit Einsatz im Klimaschutz- ganz zu schweigen von den qualifizierten Arbeitsplätzen in Afrika. 🥰 Ich esse Schokolade jetzt mit einem guten Gefühl. Quasi doppelter Genuss.“
- Jochen W.: „Fairafric ist für mich wirklich ein Weltklasse Unternehmen, sowohl was den Geschmack der Schokolade als auch das vorbildliche und konsequent nachhaltige Handeln im sozialen und ökologischen Bereich betrifft. Danke, dass es euch gibt.“
- Bernadette G: „Seitdem ich zum ersten Mal die Fairafric 92% probiert habe, gibt es zuhause keine andere Schokolade mehr. So eine wunderbare hochprozentige Schokolade, die dennoch so süß und zart ist, ist mir vorher nie untergekommen! Ich bin wirklich überaus begeistert, dass fairafric eine erstklassige fair gehandelte Schokolade anbietet, die alle anderen in den Schatten stellt.“
Finanzplanung
Unter dem Reiter Investitionsangebot finden Sie unter den Downloads das Wertpapier–Informationsblatt inklusive ausgewählter Finanzangaben der Emittentin sowie eine Zusammenfassung wesentlicher Kennzahlen.
Ausgewählte Stärken und Schwächen
In der nachfolgenden Übersicht sind die ausgewählten unternehmensseitigen Stärken und Schwächen der fairafric AG dargestellt.
| Ausgewählte Stärken | Ausgewählte Schwächen |
|---|---|
| Erste überwiegend solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik | Längere Lieferzeiten nach Europa im Vergleich zu Europäischen Schokoladenherstellern |
| vollständig rückverfolgbare Lieferkette und direkte Nähe zu den Kakaofamilien | Geringere Skaleneffekte als Multinationale Konzerne |
| Lohnkostenvorteil gegenüber europäischen Wettbewerben bei gleichzeitig sehr hohen Gehältern für Mitarbeitende vor Ort | Lokales Finanzierungsumfeld in Ghana |
Konditionen
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Zahlen und Termine zu diesem Projekt bereit.
| Laufzeit | Zins | Rückzahlung | Zinstermin | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|
| 5,5 Jahre | 7,80 % p. a. | in vier Teilnennbeträgen | 31.03. | 31.03.2032 |
| Emissionsvolumen | 1.500.000 € |
| Art des Finanzinstruments | Nicht-nachrangige Inhaberschuldverschreibung (nicht besichert) |
| Zinstermin | jährlich nachschüssig einen Bankarbeitstag nach dem 31.03. eines jeden Jahres, erstmalig zum 31.03.2028 und letztmalig zum 31.03.2032 |
| Verfügbar ab | 27.08.2026 |
| Rückzahlung | Die Rückzahlung der Inhaberschuldverschreibung erfolgt in vier Teilnennbeträgen in Höhe von jeweils 25 % des Nennbetrags in den Jahren 2029 bis 2032. Die Teilnennbeträge sind jeweils zusammen mit den Zinsen am Zinszahlungstag zur Zahlung fällig, erstmals einen Bankarbeitstag nach dem 31.03.2029 und letztmalig zum 31.03.2032. |
| Mindestbetrag | 500 € |
| Stückelung | 250 € |
| Handelbarkeit | Ein Börsenlisting ist nicht geplant. |
| Reporting | durch fairafric jährlich jeweils innerhalb von 45 Kalendertagen nach Halbjahresende |
| Downloads | fairafric AG – Wertpapier-Informationsblatt fairafric AG – Anleihebedingungen fairafric AG – Handelsregisterauszug |
Zahlungsplan (7,80 % Zinsen p.a.)
Unabhängig von Ihrem Investitionsdatum beginnt der Zinslauf bei dieser Anleihe am 17.08.2026. Bei einer Zeichnung in Höhe von 10.000 € zu 7,80 % Zinsen p. a. für die Laufzeit von 5,5 Jahren, sieht Ihr Zahlungsplan für dieses Investment wie folgt aus:
Die wichtigsten Fragen und Antworten
fairafric produziert von der Kakaobohne bis zur fertig verpackten Schokoladentafel alles in der eigenen Fabrik in Ghana. Die fertige Schokolade wird direkt in der Fabrik in Kühlcontainer geladen und über den Seeweg nach Deutschland transportiert, damit die Kühlkette gewährleistet ist. Die dafür anfallenden Mehrkosten sind dabei sehr überschaubar, denn während sehr viele Kühlcontainer von Europa nach Afrika fahren (z. B. für Schlachtabfälle oder Milchprodukte aus der EU), gibt es deutlich weniger Nachfrage für gekühlte Produkte aus Afrika.
Durch die Abholzung des Regenwaldes werden große Mengen CO2 freigesetzt. Durch den Anbau von Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden verschlechtert sich zudem die Bodenqualität und es kann weniger Wasser und Kohlenstoff gebunden werden.
Der fortschreitende Klimawandel wiederum führt zu stark veränderten Wetterbedingungen und einer Häufung von Klimakatastrophen. Da der Kakaobaum von Natur aus ein Schattenbaum ist und im Regenwald heimisch ist, benötigt dieser eigentlich schattenspendende Bäume. Für den konventionellen Kakaoanbau wurden in Ghana bereits mehr als 25 Prozent des Regenwalds abgeholzt, um dort Kakao in Monokultur anzubauen. Die Kakaobäume weisen allerdings eine geringe Widerstandsfähigkeit auf und sind sensibel gegenüber Veränderungen der klimatischen Verhältnisse. So kommt es bereits heute zu Ernteausfällen.
Regenerative Anbaumethoden wie dynamischer Agroforst gelten dagegen als widerstandsfähiger, da die Pflanzen durch das biodiverse System gesünder sind und eine höhere Resilienz aufweisen. Es kann dadurch nicht nur mehr Wasser und Kohlenstoff im Boden gespeichert werden, sondern auch das Risiko von Ernteausfällen verringert werden.
fairafric hat ein Besucherkonzept um der Kundschaft und der gesamten Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, einen tiefen Blick in die Betriebsabläufe zu erhalten. Der Fabrikbesuch wird mit einem Besuch auf Kakaofarmen unserer Kakaofamilien verbunden, alles an einem Tag! Allein im letzten Jahr hatte fairafric 1.800 Besuchende.
In Deutschland ist fairafric in nahezu allen Weltläden und im Biofachhandel (z.B. Denns Deutschlandweit), sowie einzelnen Läden des Lebensmitteleinzelhandels verfügbar.
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