Das Bild zeigt die Eis-Variationen des veganen Bio-Eises von NOMOO.

8 Fragen an die NOMOO-Gründerin Rebecca Göckel

Wir haben uns mit der NOMOO Gründerin Rebecca Göckel auf ein Eis getroffen und ihr acht Fragen gestellt. NOMOO steht übrigens für „Eis ohne Kuh“ und bietet mit pflanzlichen Eissorten ein Geschmackserlebnis bei dem die Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommt.

 

1. Die wichtigste Frage vorab: Rebecca, was ist Deine Lieblingseissorte?

Das ist schwer zu sagen, es gibt so viele leckere Sorten. Mein absoluter Favorit ist und wird immer „Schwarze Johanisbeere“ sein. Aber unsere Sommereissorte „Limette-Minze“ ist ein starker Konkurrent.

2. Was ist Euer Erfolgsgeheimnis?

NOMOO ist die erste Marke, die ausschließlich pflanzenbasiertes und bio-zertifiziertes Eis herstellt. Das verleiht der Marke eine hohe Authentizität und Glaubwürdigkeit in puncto Nachhaltigkeit, denn pflanzenbasiertes Eis verursacht nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen von Eis auf Milchbasis. Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in unserer Bio-Rezeptur und der biologisch abbaubaren Verpackung wieder. Als Gesamtunternehmen sind wir klimapositiv. Denn wir kompensieren alles, was wir an CO2 ausstoßen um das Doppelte und beteiligen uns am Jacundá Regenwaldschutz-Projekt in Brasilien.

3. Wie hebt Ihr Euch von der Konkurrenz ab? 

Neben der ökologischen Nachhaltigkeit legen wir viel Wert auf soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Transparente Kommunikation, Einbeziehen von Mitarbeiter*innen und Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung sind für uns ein Selbstverständnis. Nicht zuletzt bedeutet wirtschaftlich nachhaltiges Handeln für uns, dass wir im Einklang mit Umwelt und Sozialem wachsen können. Somit haben wir als Unternehmen ein starkes Fundament, auf das ein großartiges Produkt aufbaut. Unser Eis überzeugt durch seine extreme Geschmacksintensität. So enthält unser Mango-Eis zum Beispiel 4/5 einer indischen Mango-Sorte in Kombination mit einer schlanken und natürlichen Zutatenliste. Das ist ein Unterschied, den man schmeckt. Der Geschmack war uns wichtig, denn so können wir mit veganem Eis auch eine breite Masse begeistern. 

Die indische Alphonso-Mango, Geschmacksgeber des NOMOO Mango-Eises

4. Gab es Momente, in denen du an der Idee von NOMOO gezweifelt hast?

Herausforderungen und auch Niederlagen gibt es immer. Jan und ich haben jung gegründet und dabei auch lernen müssen, was eben nicht funktioniert oder schwierig ist. Rückblickend hat uns jede Niederlage und jede Herausforderung stärker gemacht und dahin gebracht, wo wir heute stehen. An der Idee per se habe ich nie gezweifelt. In mir gibt es einen sehr tiefen Glauben an den Erfolg von NOMOO und ich habe die Überzeugung, dass wir dabei die Dinge stets selbst in der Hand haben und beeinflussen können. 

In mir gibt es einen sehr tiefen Glauben an den Erfolg von NOMOO

In mir gibt es einen sehr tiefen Glauben an den Erfolg von NOMOO

Rebecca Göckel

Gründerin und Geschäftsführerin von NOMOO

5. Was hat dich motiviert, am Traum von NOMOO festzuhalten?

Ich bin erstens nicht allein. Mein Mitgründer Jan Grabow gibt gemeinsam mit mir alles für NOMOO. Wir sprechen uns gegenseitig Mut zu und motivieren uns zu Bestleistungen. Das macht ein starkes Team aus. Zweitens weiß ich, wofür ich alles tue: Ich möchte eine nachhaltige Wirkung erzielen. Den gesamten Eismarkt verändern und dafür sorgen, dass er genussvoller und nachhaltiger zugleich wird. Mit NOMOO waren wir 2016 die Ersten, die von Anfang an pflanzliches Eis produziert haben. Unser Glück ist, dass die vegane Ernährung immer mehr Aufmerksamkeit genießt und eine sehr erfreuliche Aufwärtskurve genommen hat. Es ist ein langfristiger Zukunftstrend, für den ich mich gerne engagiere. 

6. Was sind für Dich wichtige Gründereigenschaften? 

Für mich ist eine wichtige Eigenschaft, sich dort durchzusetzen, wo es schwierig wird. An den Stellen Durchhaltevermögen und Kampfgeist zu beweisen, wo andere schon abwinken und sagen: „Das geht doch nicht“. Lösungsorientierung und Pragmatismus sind für mich ebenso wichtige Pfeiler. Mir kommt in diesem Zusammenhang immer wieder ein Spruch der WDR-Moderatorin Carmen Thomas in den Sinn, die mich als junger Mensch gecoacht hat: „Wenn Menschen zum Mond fliegen, dann geht auch der Rest.“ Das rufe ich mir immer den Kopf, wenn es eine Herausforderung gibt. Gerade wer ein Unternehmen gründet, macht Dinge oftmals anders und dabei ist eine große Portion Lösungsorientierung notwendig. Nicht zuletzt finde ich auch die eigene Resilienz sehr wichtig, denn der Gründeralltag ist durch Höhen und Tiefen geprägt. Das macht es spannend und das macht mich und meinen Mitgründer Jan stark. 

7. Was wünscht Du Dir für die Zukunft von NOMOO?

Ich möchte die Marke NOMOO zusammen mit unserem Team zur Marke Nr. 1 für pflanzliches Eis in Deutschland, Österreich und der Schweiz machen. Unser Eis soll aus keinem Supermarkt mehr wegzudenken sein. Wichtig ist mir, mit NOMOO ein Unternehmen aufzubauen, dass noch viele Generationen nach uns begeistert. 

8. Was möchtest Du den Anlegern und Anlegerinnen noch mitteilen?

…unbedingt NOMOO probieren! Der erste Löffel wird Sie sofort überzeugen, da bin ich mir sicher.

Vielen Dank für Deine Zeit, Rebecca!

Gerne und guten Appetit!

Rebecca Göckel hat Medienmanagement an der Universität zu Köln studiert und leitet neben ihrer Funktion als Geschäftsführerin das Vertriebs-Team bei NOMOO. Noch während ihres Studiums produzierte sie mit Mitgründer Jan Grabow nachts in einer Gastroküche das erste NOMOO-Eis, das sie tagsüber an die Kölner Gastronomie vertrieben und mit Bus und Bahn auslieferten.

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