Crowd­investing-­Projekte: Jeder einzelne Beitrag zählt

Lesedauer: 5 Mintuen

Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam ­– das ist die Idee der Crowd. Bei der „Schwarmfinanzierung“ bringen Klein- und Kleinstanleger gemeinsam das Kapital auf, um Crowdinvesting-Projekte zu finanzieren. Viele emittierende Unternehmen wollen den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Privatanleger*innen können sie unterstützen – schon mit einem geringen Geldbetrag. Als Teil der Crowd bewegen Sie viel für unsere Zukunft.

Ohnmacht ist keine Lösung

Wir stehen vor großen Herausforderungen: sozial, ökologisch und ökonomisch. Manche betreffen Gesellschaften, andere Kontinente, einige die ganze Erde. Was alle Krisen unserer Zeit gemein haben: Sie rufen in uns ein Gefühl der Ohnmacht hervor. Wir können unseren Müll trennen, Recycling-Toilettenpapier benutzen und auf Langstreckenflüge verzichten. Aber was bewirken wir damit? Angesichts schmelzender Gletscher, steigender Meeresspiegel und wachsender Müllberge müssen wir für uns definieren, wie wir mit unserer ethischen Verantwortung umgehen wollen. Der Aufruf von Fridays for Future zum globalen Klimastreik ist ein Ansatz. Ein anderer ist die Idee, finanzielle Ressourcen zu bündeln und gemeinsam Veränderung zu erreichen: Mit Crowdinvesting-Projekten.

Schwarm­finanzierung gibt es schon lange

Das Prinzip der Schwarmfinanzierung ist alt. 1974 startete die GLS Bank als erste „alternative Bank“ damit, Anleger mit finanzierungssuchenden Projekten und Unternehmen zusammengebringen. Die Vision von Mitbegründer Wilhelm Ernst Barkhoff: Finanzkraft solidarisch zu bündeln und denen mit geringen Mitteln den Zugang zu Krediten zu ermöglichen, damit sie ihre Ideen für eine bessere Zukunft verwirklichen können. Damals stand die Welt nicht vor einer Klimakatastrophe, sondern vor einem Atomkrieg.

Vom Crowd­funding zum Crowd­investing

Momentum aufgebaut hat aber erst das Internet: Hier finden Ideen mit Kapitalbedarf und werteorientierte Geber digital und ohne Papier zusammen. Während auf den ersten Crowdfunding-Plattformen Künstler und Musiker für ihre Projekte warben, haben mittlerweile Unternehmen die Crowd für sich entdeckt. Das stößt auch bei denen, die mit ihrem Kapital etwas gesellschaftlich bewegen möchten, auf großen Zuspruch:  Statt zu spenden, erhalten sie hier Zinsen für ihr geliehenes Geld. Crowdinvesting ist als weitere Form der Schwarmfinanzierung heute sehr gefragt.

Crowd­investing bringt Start­kapital für innovative Ideen

In Zeiten großer Herausforderungen ist innovatives Denken gefragt. Es eröffnet Perspektiven und gibt Lösungsansätze vor. Oft sind es Unternehmensgründer*innen, die neue Wege einschlagen, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Doch Startups brauchen Zeit und Geld, um Ideen zu entwickeln und Visionen Realität werden zu lassen. In der Crowd bekommen sie es von denen, die sich für eine Gesellschaft und eine Zukunft einsetzen, in der Leben lebenswert ist – und es für nachkommende Generationen bleibt.

In Crowd­investing-­Projekten gemeinsam viel erreichen

Das Schöne an Crowdinvesting-Projekten: Man muss nicht Großinvestor oder Investmentbanker sein, um sein Geld anzulegen. Je nach Plattform können Privatpersonen ein Projekt mit einer Mindesteinlagen zwischen 10 und 500 Euro unterstützen. Anleger*innen können bei jedem Investment eine Entscheidung treffen, die ihren Werten entspricht. Die Verantwortung dafür, was Geld bewirkt, bleibt so bei denen, die es zur Verfügung stellen. Die Frage ist nur, was sich mit einem so geringen Betrag bewegen lässt. Die Antwort ist: Viel. Jeder einzelne ist Teil eines ganzen Schwarms. Und was sich vielleicht wie der Tropfen auf dem heißen Stein anfühlt, wird in der Crowd zur Welle.

Sie möchten auch etwas bewegen?

Die Crowdinvesting-Projekte der GLS Crowd können Sie schon mit einer Mindestanlage von 250 Euro unterstützen. Was Sie über Crowdinvesting wissen sollten, bevor Sie damit anfangen, erfahren Sie ebenfalls bei uns.