Das Bild zeigt ein Feld der Westhof GmbH

Westhof

Wertpapier

Dauer: 5:19

Verzinsung

4,5 %

Laufzeit

10 Jahre

Mindestzeichnungssumme

1.000 €

Volumen

15.000.000 €

online vermittelt: 849.000 € offline vermittelt: 6.332.000 €

Warnhinweis:

    • Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
    • Potenzielle Anleger sollten den Wertpapierprospekt lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, zu verstehen.
    • Die Billigung des Wertpapierprospektes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
    • Die GLS Crowdfunding GmbH fungiert ausschließlich als Vermittler. Bei Fragen zum Finanzinstrument wenden Sie sich bitte an den Emittenten BIO-FROST Westhof GmbH.

 

Das Bild zeigt die Geschäftsführenden der BIO-FORST Westhof GmbH

Liebe Anleger*innen,

nachhaltig und ökologisch zu wirtschaften, ist nicht nur unsere Arbeit, sondern unsere Leidenschaft und tiefste Überzeugung. Schon vor über 30 Jahren wurde uns klar: Wir wollen nur bio! So haben wir uns auf die Fahne geschrieben, ausschließlich biologisch erzeugtes Gemüse zu verarbeiten und zu vermarkten.

Biolandwirtschaft und erneuerbare Energien miteinander verzahnen

Mit dem Neubau einer klima- und ressourcenschonenden Biofrosterei gehen wir in der Geschichte unseres Familienunternehmens einen Schritt weiter und möchten Biolandwirtschaft, Bioverarbeitung, erneuerbare Energien und Netzdienlichkeit nachhaltig und innovativ miteinander verzahnen. Der bedachte Umgang mit endlichen Ressourcen wird durch die Prozessoptimierung in der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohwarenbezug über den Einsatz der Anlagentechnik bis zur erneuerbaren Energieversorgung ökonomisch, ökologisch und sozial umgesetzt. Durch unseren Standort in einem der größten Anbaugebiete für Biogemüse in Europa können wir mit der Gemüseverarbeitung vor Ort lange Transportwege vermeiden und empfindliche Feldfrüchte erntefrisch und schonend lokal und direkt verarbeiten und haltbar machen.

Gemeinsam die Ernährungswende voranbringen

Wir sind Pioniere in der Biobranche und wollen als Visionäre voranschreiten und die Zukunft gestalten. Mit der Frosterei machen wir nährstoffreiches Biogemüse klimaschonend haltbar, setzen uns gegen Lebensmittelverschwendung ein und tragen so zu einem Gelingen der Ernährungswende bei.

Begleiten Sie uns auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft und werden Sie Teil unserer Geschichte, indem Sie mit Ihrer Geldanlage den Bau unserer Biofrosterei unterstützen.

Rainer Carstens und Berit Carstens-Lask
Vater und Tochter, Geschäftsführende der BIO-FROST Westhof GmbH

 

Bild: Westhof

Sie wollen mehr über das Projekt erfahren?

Kurzbeschreibung

Die Unternehmensgruppe WESTHOF BIO baut nachhaltiges Biogemüse auf einer Fläche von über 1.000 Hektar an. Zusätzlich werden zwei Biogewächshäuser auf dem fruchtbaren Boden nahe der Nordseeküste betrieben. Neben der permanenten Entwicklung des Biogemüseanbaus wurde auch kontinuierlich eine nachhaltige, auf Kreislaufwirtschaft bedachte Wertschöpfungskette aufgebaut. Das frische Gemüse wird innerhalb der Unternehmensgruppe WESTHOF BIO verarbeitet und vermarktet.

Die wachsende Nachfrage nach Bioprodukten in den letzten Jahren zeigt das Interesse vieler Menschen an einer nachhaltigen, ökologischen Ernährung. Die seit dem Jahr 2000 betriebene Bestandsfrosterei stößt inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen. Aus diesem Grund geht die BIO-FROST Westhof GmbH, die zur Unternehmensgruppe WESTHOF BIO gehört, nun einen großen Schritt in die Zukunft. Durch den Neubau einer klima- und ressourcenschonenden Biofrosterei mit einer vollständig CO2-neutralen Energieversorgung in Friedrichsgabekoog erweitert sie sowohl ihre Produktionskapazität als auch ihr Sortiment.

 

Ihre Investition

Die BIO-FROST Westhof GmbH plant den Neubau einer klima- und ressourcenschonenden Biofrosterei in Friedrichsgabekoog, Schleswig-Holstein, zur Verarbeitung und zum Frosten von Gemüse in Bioqualität. Die neue Biofrosterei soll die seit 2000 von der Emittentin betriebene Bestandsfrosterei in Wöhrden ersetzen und führt zu einer Steigerung der
Produktionskapazität der Emittentin. Durch den Neubau wird die Produktionsleistung der Emittentin wesentlich gesteigert und die Verarbeitungsprozesse werden automatisiert.

Als Anleger*in erhalten Sie mit Ihrem Investment ab 1.000 Euro eine Verzinsung von 4,5 % pro Jahr bei einer Laufzeit von 10 Jahren. 

Die Rückzahlung der nachrangigen Inhaberschuldverschreibung (auch als nachrangige Anleihe bezeichnet) erfolgt endfällig zum 31.12.2031. Das gesamte Emissionsvolumen ist auf 15 Millionen Euro begrenzt.

 

Wie Ihre Investition wirkt

Nährstoffreiches Biogemüse wird in der neuen Biofrosterei klimaschonend haltbar gemacht und führt zu weniger Lebensmittelverschwendung.

Die neue Biofrosterei funktioniert ressourcenschonend und CO2-neutral. Ein Vorbild für die energieintensive Industrie.

Förderung der ökologischen Landwirtschaft mit Fokus auf
Regionalität, kurzen Lieferwegen und höchstmöglicher Qualität.

 

 

Chancen und Risiken

Chancen Risiken
Möglichkeit der nachhaltigen Investition mit hohen Qualitätsstandards Allgemeines Markt- und Ertragsrisiko
Attraktive Verzinsung Verschlechterung der Finanz- und Ertragslage der Emittentin
Förderung einer klima- und ressourcenschonenden Produktion von Biotiefkühlgemüse unter Einsatz von regenerativen Energien Die Inhaberschuldverschreibung ist mit einem qualifizierten Nachrang versehen und nicht besichert. Im Insolvenzfall, aber auch bereits im Vorfeld einer möglichen Insolvenz der Emittentin kann es zu einem vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals kommen, da alle weiteren Gläubiger vorrangig bedient werden und keine Sicherheiten für die Schuldverschreibung bestehen.
Investition in ein familiengeführtes Unternehmen, das die Herstellung von Biogemüse vollumfassend vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Vermarktung denkt Die Anleihe ist während der gesamten Laufzeit nicht handelbar.

Seit 1972 ist Familie Carstens in der Landwirtschaft aktiv. Bereits 1989 stellte Rainer Carstens den Westhof auf ökologischen Landbau um. Seitdem ist die Unternehmensgruppe WESTHOF BIO stetig gewachsen und hat dank ihrer Strahlkraft zahlreiche Höfe in der unmittelbaren Umgebung zur Umstellung auf Biolandwirtschaft bewegen können.

 

 

 

Die Unternehmensgruppe WESTHOF BIO baut nachhaltiges Biogemüse auf einer Fläche von über 1.000 Hektar in Dithmarschen, Schleswig-Holstein an. Zusätzlich werden zwei Biogewächshäuser auf dem fruchtbaren Boden nahe der Nordseeküste betrieben. Die neue Biofrosterei entsteht in Friedrichsgabekoog und soll die seit 2000 von der Emittentin betriebene Bestandsfrosterei in Wöhrden ersetzen.

Das frische Gemüse wird innerhalb der Unternehmensgruppe WESTHOF BIO verarbeitet und vermarktet. Die einzelnen Geschäftsbereiche der Gruppe stehen in ihrer Produktionsweise in einem symbiotischen Verhältnis und ergänzen sich gegenseitig. Nebenprodukte der einzelnen Produktionsschritte werden dabei nicht als Abfallstoff, sondern als wichtige Ressource behandelt und dem Kreislauf wieder zugeführt.

Modell Kreislauf Westhof

In der Landwirtschaft wird Bio-Gemüse produziert, das an den Frischgemüse-Handel und an die Frosterei für die Herstellung von Bio-Tiefkühlgemüse geliefert wird. Außerdem erhält die Frosterei über den Frischehandel frisches Bio-Gemüse weiterer Bio-Gemüseerzeuger zur Weiterverarbeitung. Ein notwendiger Bestandteil der mehrjährigen Fruchtfolge in der Landwirtschaft ist Kleegras/Blühwiese. Sie dient als Gründüngung für eine Verbesserung der Bodenqualität und Unkrautregulierung sowie der Erhöhung der Agrobiodiversität. In der Bio-Biogasanlage werden ausschließlich biologische Gärstoffe eingesetzt: Als Substrate werden Kleegrasaufwuchs und nicht vermarktungsfähiges Gemüse vom Frischehandel (Bio-Gemüse Klasse C), der Frosterei und des Gewächshauses verwendet.

Es wird besonders darauf Wert gelegt, die Versorgung der Biogasanlage mit landwirtschaftlichen Produkten in die Fruchtfolge zu integrieren, so dass keine Monokultur oder Nahrungsmittelkonkurrenz entsteht. So wird für die „Fütterung“ der Biogasanlage keine zusätzliche Ackerfläche benötigt.

Alle eingesetzten Rohstoffe werden im Energie- und Nährstoffkreislauf so eingesetzt, dass am Ende nur qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel den Betriebskreislauf verlassen. Die Biogasanlage stellt durch den natürlichen Input zwei hochwertige Produkte zur Verfügung: Reinen Bio-Dünger und Biogas. Der Bio-Dünger wird gezielt auf Felder und Gewächshaus-Flächen ausgebracht und dadurch die Produktqualität sowie der Ertrag erheblich gesteigert. Das in der Biogasanlage entstehende Gas wird im eigenen Blockheizkraftwerk (BHKW) verstromt. In das ca. 4 ha große Gewächshaus wird die CO2-haltige gereinigte Abluft des BHKWs zur Düngung eingeleitet, um schmackhafte Bio-Tomaten zu erzeugen.

Rainer Carstens
Der geschäftsführende Gesellschafter und Landwirtschaftsmeister prägt die Unternehmensgruppe Westhof Bio schon von Beginn an maßgeblich mit. Neben seiner Tochter Berit Carstens-Lask folgten Herrn Carstens auch seine anderen Kinder und sind heute alle in der Unternehmensgruppe tätig. Die ständige Weiterentwicklung des biologischen Anbaus und die Möglichkeit, Zukunft und Mitwelt zu gestalten, sind für ihn besonders wichtig: „Durch meine Zuarbeit möchte ich erreichen, dass das Leben auf der Erde lebenswert bleibt.“

Berit Carstens-Lask
Die geschäftsführende Gesellschafterin und Betriebsökonomin leitet das Unternehmen mit Leidenschaft und Visionen. Dabei schätzt sie nicht nur die Selbstbestimmung und Realisierung von Ideen, sondern auch die strategische Ausrichtung ihres Unternehmens: „Das Besondere an unserem Unternehmen ist vor allem die von Weitsicht und dem Blick auf zukünftige Generationen geprägte Strategie“. Ihre Ziele richten sich neben ökonomischen Kenngrößen auch auf gesunde Teamstrukturen, die es dem Unternehmen ermöglichen, mutig nach vorne zu blicken.

Das gesamte Westhof-Team hat die Unternehmensgeschichte mitgeprägt und ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Leidenschaft, Motivation und den Mut neu zu denken, haben alle gemein. Die Bereitschaft Neues zu wagen und  die Überzeugung, dass Ungewohntes gelingt, sind gelebte Faktoren im Arbeitsalltag.

Dabei setzt das gesamte Team auf seine Stärken: Ideenreichtum, Fleiß, Widerstandsfähigkeit, Ehrgeiz, Verantwortungsbewusstsein und Bodenständigkeit. Als Familienunternehmen legt der Westhof großen Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Mit einem Angebot von zahlreichen modernen Arbeitsplätzen und einem hohen Maß an Eigenverantwortung wird den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Kompetenzen einzubringen und sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Ein vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander ermöglicht eine nachhaltige Zusammenarbeit.

Die neue Biofrosterei kann bis zu fünfmal so viel Gemüse verarbeiten wie die aktuell betriebene Bestandsfrosterei. Die verarbeiteten Gemüsesorten sind bislang unter anderem Brokkoli, Erbsen, Kürbis, Pastinaken und Möhren. Spinat ergänzt in Zukunft das Produktsortiment. Die BIO-FROST verarbeitet und frostet das regionale Biogemüse direkt nach der Ernte, sodass der hohe Vitamingehalt erhalten bleibt. Frei von Konservierungsstoffen und Zusätzen ist das Biotiefkühlgemüse bis zu zwei Jahre haltbar. Die Schockfrostung stellt somit eine moderne und nachhaltige Form der Haltbarmachung dar.

Das Biotiefkühlgemüse der BIO-FROST Westhof GmbH soll in kleinen Faltschachteln verkauft werden. Das ist umweltfreundlich und verursacht deutlich weniger Emissionen als die alternative Herstellung von Gläsern oder Aluminiumdosen.

 

 

Mit dem Bau der Biofrosterei setzt sich die Emittentin ein ambitioniertes Ziel: Die Produktion soll netzdienlich, ressourcenschonend und CO2-neutral erfolgen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde ein innovatives Energiekonzept entwickelt.

Für die energieintensive Produktion des Tiefkühlgemüses wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt. Ein Teil der Energie wird dabei durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Biofrosterei produziert. Der verbleibende Energiebedarf wird ausschließlich über den Bezug von Ökostrom aus externer Produktion abgedeckt.

Auch bei der knappen Ressource Wasser setzt die Emittentin auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Nutzung. Eine Wasseraufbereitungsanlage reinigt das Prozesswasser aus der Produktion. Die organischen Rückstände im Wasser werden in der Anlage zu Biogas umgewandelt, was zur CO2-neutralen Energieversorgung der Biofrosterei beiträgt. Eine offene, natürliche Lagune neben der Produktionsstätte speichert das aufbereitete Wasser und dient anschließend zur Bewässerung der angrenzenden landwirtschaftlichen Anbauflächen. Organische Reststoffe und Prozesswasser werden genutzt und es werden so keine Ressourcen verschwendet.

Eine wesentliche Herausforderung der Energiewende ist die diskontinuierliche Stromproduktion durch Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Um das Stromnetz bei einem Überangebot an Strom aus regenerativen Quellen zu entlasten, braucht es intelligente Lösungen und Konzepte.

Als Teil des innovativen Energiekonzeptes installiert die BIO-FROST in der neuen Produktionsstätte einen modernen Hochtemperaturstahlspeicher. Dieser bezieht immer dann Strom aus dem öffentlichen Netz, wenn ein Überangebot vorhanden ist. Netzspitzen werden somit ausgeglichen. Die gespeicherte Energie kann anschließend langsam in Form von Wärme oder Dampf den Fertigungsprozessen zugeführt werden. Die Produktion wird somit netzdienlich.

Das Vorhaben zeigt, dass Unternehmen bei der Konzeption von Industrieanlagen mit hohem Wärmebedarf durch eine netzdienliche Infrastruktur einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten können. Die Biofrosterei nimmt dabei eine Vorreiterrolle für die klimaneutrale Industrie der Zukunft ein.

Das Biogemüse bezieht die Emittentin überwiegend lokal und fördert dadurch den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft in der Region. Durch die guten Vermarktungsmöglichkeiten der BIO-FROST Westhof GmbH für Biogemüse stellen seit den 1990er-Jahren viele Landwirte in der Region von konventioneller auf biologische Wirtschaftsweise um. Das Unternehmen setzt grundsätzlich auf eine langfristige Bindung der Bioerzeuger*innen, wobei der Fokus besonders auf Regionalität, kurzen Lieferwegen und höchstmöglicher Qualität liegt. Die BIO-FROST verarbeitet eine Vielzahl an Gemüsesorten und agiert daher als Abnehmerin aller Gemüsekulturen der Fruchtfolge für ihre Zulieferer*innen. Eine mehrjährige Fruchtfolge auf den Feldern ist ein wichtiges Element der Biolandwirtschaft, da sie schädlichen Monokulturen entgegenwirkt.

Aktuell beliefert das Unternehmen vor allem Kunden aus der Babynahrungs-, Tiefkühlkost- und Lebensmittelindustrie. In Zukunft wird das Tiefkühlgemüse auch für Handelspartner in kleine Faltschachteln abgepackt und anschließend im Lebensmitteleinzelhandel verkauft.

Die gute Portionierbarkeit von Tiefkühlgemüse verhindert eine unnötige Lebensmittelverschwendung und fördert den nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln. Was nicht benötigt wird, landet nicht im Abfall, sondern wieder im Gefrierschrank. Besonders Einpersonenhaushalte können sich auf diesem Weg gesund ernähren und trotzdem ressourcenschonend leben.

 

Sowohl das durchdachte Energiekonzept der neuen Biofrosterei, als auch der biologische Anbau des regionalen Gemüses, tragen maßgeblich dazu bei, dass die BIO-FROST mit ihren Tiefkühlprodukten eine nachhaltige Lösung für die Haltbarmachung von Lebensmitteln bietet.

Unter dem Reiter Investitionsangebot finden Sie unter den Downloads den Wertpapierprospekt, den Nachtrag sowie die Werbebroschüre.

Konditionen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Zahlen und Termine zu diesem Projekt bereit.

Emissionsvolumen

15.000.000 €

Art des Finanzinstruments

Inhaberschuldverschreibung (qualifiziert nachrangig)

Zinstermin

jährlich zum 01.07. (erstmals 2022), letzte Zinszahlung am 31.12.2031

Verfügbar ab

20.05.2022

Rückzahlung

endfällig am 31.12.2031

Mindestanlagebetrag

1.000 €

Stückelung

1.000 €

Downloads

 

 

Zahlungsplan (4,50 % Zinsen p.a.)

Angenommen Sie investieren zum Start des Projektes einen Betrag von € 10.000 zu 4,50 % Zinsen p.a. für die Laufzeit von 9,5 Jahren, dann sieht Ihr Zahlungsplan für dieses Investment wie folgt aus:

Hinweis: Es ist zu beachten, dass die genannten Termine jeweils das Ende des Zinslaufs und nicht der Fälligkeitstag der Zahlungen sind. Abweichungen bei den Zinszahlungen von 450,00 EUR um 0,61 EUR erklären sich mit der Zinsberechnungsmethode actual/actual durch die Berücksichtigung von Schaltjahren.

Zahlungslauf Datum Zahlung brutto davon Zinsen davon Tilgung Zahlung netto
(nach Steuern)
Status
1 30.06.2022 € 51,78 € 51,78 € 0,00 € 38,12
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 51,78

- Kapitalertragssteuer: € 12,95
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 0,66

Zinsen netto: € 38,12
ausgezahlt
2 30.06.2023 € 450,00 € 450,00 € 0,00 € 331,32
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,00

- Kapitalertragssteuer: € 112,50
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,32
ausstehend
3 30.06.2024 € 450,62 € 450,62 € 0,00 € 331,77
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,62

- Kapitalertragssteuer: € 112,66
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,77
ausstehend
4 30.06.2025 € 449,38 € 449,38 € 0,00 € 330,86
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 449,38

- Kapitalertragssteuer: € 112,35
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 330,86
ausstehend
5 30.06.2026 € 450,00 € 450,00 € 0,00 € 331,32
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,00

- Kapitalertragssteuer: € 112,50
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,32
ausstehend
6 30.06.2027 € 450,00 € 450,00 € 0,00 € 331,32
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,00

- Kapitalertragssteuer: € 112,50
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,32
ausstehend
7 30.06.2028 € 450,62 € 450,62 € 0,00 € 331,77
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,62

- Kapitalertragssteuer: € 112,66
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,77
ausstehend
8 30.06.2029 € 449,38 € 449,38 € 0,00 € 330,86
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 449,38

- Kapitalertragssteuer: € 112,35
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 330,86
ausstehend
9 30.06.2030 € 450,00 € 450,00 € 0,00 € 331,32
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,00

- Kapitalertragssteuer: € 112,50
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,32
ausstehend
10 30.06.2031 € 450,00 € 450,00 € 0,00 € 331,32
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 450,00

- Kapitalertragssteuer: € 112,50
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 6,16

Zinsen netto: € 331,32
ausstehend
11 30.12.2031 € 10.225,62 € 225,62 € 10.000,00 € 10.166,11
Berechnung der Steuern
Zinsen brutto: € 225,62

- Kapitalertragssteuer: € 56,41
- Kirchensteuer: € 0,00
- Soli: € 3,08

Zinsen netto: € 166,11
ausstehend
Gesamt € 14.327,40 € 4.327,40 € 10.000,00 € 13.186,09

Ihre Fragen beantwortet die BIO-FROST Westhof GmbH

Die GLS Crowd fungiert ausschließlich als Vermittler. Bei Fragen zu Ihrem Investment wenden Sie sich direkt an den Emittenten, die BIO-FROST Westhof GmbH, unter folgenden Link:

Was bewirkt mein Investment?

Wir haben uns gefragt, wie wir die angestrebte Wirkung Ihres Investments in Bezug auf Nachhaltigkeitsziele für Sie greifbar machen können.

Das folgende Wirkprofil stellt einen Versuch dar, die nachhaltige Wirkung von Unternehmen sichtbar zu machen. Es wurde von unserem Kooperationspartner, der GLS Bank, auf Basis des eigenen Nachhaltigkeitsverständnisses und den „UN Sustainable Development Goals„, (SDGs), entwickelt. Das Ergebnis beruht auf den Antworten des Unternehmens auf Fragen zu der Wirkung seiner Angebote und Dienstleistungen. Dieses Bewertung soll Ihnen als Investor tiefergehende Einblicke in die angestrebte Wirkung Ihrer Investments verschaffen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung der angestrebten Wirkung basiert auf einer Selbsteinschätzung des Unternehmens ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Darstellung enthält keine Aussage oder Prognosen zur finanziellen Entwicklung des Unternehmens oder zur Wertentwicklung Ihres Investments.

Sie wollen die Hintergründe verstehen? Lesen Sie mehr darüber.

Lesen Sie mehr zu unserem Zukunftsbild für die Nachhaltige Wirtschaft.

Sie wollen die Hintergründe verstehen? Lesen Sie mehr über „Impact Investing“ – Anlegen mit Wirkung.

In welcher Dimension der Nachhaltigkeit wirkt Westhof Bio am stärksten?

92 %

Menschlich

85 %

Zukunftsweisend

75 %

Ökonomisch

Wie zahlt Westhof Bio auf die SDGs mit dem Fokus "Menschlich" ein?

SDG Icon 1 - Keine Armut

Bewertung: 75 aus 100 Punkten

Innerhalb der Westhof Bio Unternehmensgruppe sowie bei unseren Lieferanten werden keine Aktivitäten, die die Arbeitsnehmerrechte verletzten könnten, durchgeführt. Bei ausländischen Lieferanten führen wir regelmäßig Kontrollen vor Ort durch und verlangen die Vorlage entsprechender Zertifizierungen zur Einhaltung der Sozialstandards.
Einer unserer definierten Werte im Unternehmensleitbild lautet „Wertschätzung“. Wir erreichen unsere Ziele gemeinsam und schaffen durch gegenseitiges Vertrauen eine positive und wertschätzende
Arbeitsatmosphäre. Hierbei gestalten alle Mitarbeiter das Unternehmen entscheidend mit und sind dabei Teil des Erfolges. Eine faire Bezahlung und ein sicheres Beschäftigungsverhältnis gehören daher zu unserem Selbstverständnis. Auch zu unseren Geschäftspartnern streben wir langfristige Beziehungen an und behandeln diese fair und respektvoll.

SDG Icon 2: Kein Hunger

Bewertung 100 aus 100 Punkten

Für die Unternehmensgruppe Westhof Bio ist das Thema Nachhaltigkeit tief in der Firmenphilosophie verankert und ein fester Bestandteil bei strategischen Entscheidungen. Die nachhaltige Herstellung, Verarbeitung und der Verkauf von zukunftsfähigem Bio-Gemüse sind für den Westhof ein besonderes Anliegen. Die Verknüpfung von ökologischem und ökonomischen Handeln sowie sozialer Verantwortung erfolgt zur Entwicklung einer (inter)national anerkannten und generationsübergreifenden Unternehmensstrategie. Unseren Kunden bestätigen wir durch regelmäßige Zertifizierungen die Einhaltung von internationalen Standards wie zum Beispiel ILO / UN Kodex, BSCI und weiteren.

Der Schutz, der Erhalt und die nachhaltige Nutzung unserer heimischen Flora und Fauna liegen uns besonders am Herzen. Unter anderem zur Förderung der Biodiversität säen wir daher jährlich im Frühling auf einer Fläche von 200 ha etwa 20 bis 30 regionale Blütenpflanzen aus.

Bei uns landet kein Lebensmittel in der Tonne. Innerhalb eines symbiotischen Energie- und Nährstoffkreislaufs werden nicht vermarktungsfähige Lebensmittel in der Biogasanlage in Bio-Dünger und Biogas umgewandelt, welches dann wieder gezielt für den Anbau der Pflanzen eingesetzt wird.

Sach- und Geldspenden werden hauptsächlich für den Umweltschutz, Nachhaltigkeitsprojekte, Kultur, Bildung & Wissenschaft sowie soziale humanitäre Projekte aufgewendet.

SDG Icon 3: Gesundheit und Wohlergehen

Bewertung 100 aus 100 Punkten

Als Familienunternehmen legt der Westhof großen Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Mit einem Angebot von zahlreichen modernen Arbeitsplätzen und einem hohen Maß an Eigenverantwortung wird den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Kompetenzen in alle Bereiche mit einzubringen und sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Außerdem bietet die Unternehmensgruppe optimale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Das uns das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter am Herzen liegt, zeigen unter anderem unsere attraktiven Mitarbeiterleistungen wie zum Beispiel kostenfreie warme und kalte Getränke am Arbeitsplatz, Arbeitgeberzuschuss zur Mitarbeiterverpflegung, E-Bike Leasing und kostenfreie Ladestationen für E-Autos an vielen Betriebsstandorten und ein bezahltes monatliches Massageangebot.
Auch durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, der wertschätzenden Unternehmenskultur sowie die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln fühlen sich die Westhof-Mitarbeiter in besonderem Maß dem Unternehmen zugehörig, wie eine Mitarbeiterumfrage aus dem April 2020 zeigt.

Der Westhof betreibt umfassende Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. Das Unternehmen versteht die Verbesserung der Arbeitssicherheit als einen kontinuierlichen Prozess, der gemeinsam mit den Betriebsleitern sowie Mitarbeitern abteilungsübergreifend erarbeitet wird. Jeder Standort verfügt über ein individuelles System für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, in dem die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Untersuchungen von arbeitsbedingten Verletzungen oder Erkrankungen, die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Kommunikation mit den Berufsgenossenschaften und der staatlichen Arbeitsschutzbehörde organisiert sind.
Die Identifizierung arbeitsbedingter Gefahren und deren Dokumentation erfolgen regelmäßig durch aktuelle interne und auch externe Themen die sich aufgrund von aktuellen Geschehnissen oder Empfehlungen der Berufsgenossenschaften ergeben. Die Gefährdungsbeurteilung übernehmen die Vorgesetzten der einzelnen Unternehmensbereiche. Unterstützt und beraten werden sie dabei durch qualifizierte Sicherheitsbeauftragte, den Betriebsarzt, die Fachkraft für Arbeitssicherheit und sonstige sachkundige Beschäftigte.
Arbeitsbedingte Unfälle werden intern gemeldet und dokumentiert. Soweit wie möglich werden daraus Rückschlüsse über mögliche Gefahrenherde gezogen und sinnvolle präventive Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt.

SDG Icon 4: Hochwertige Bildung

Bewertung 100 aus 100 Punkten

Bei uns hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, sich fachbezogen oder persönlich weiterzuentwickeln. Regelmäßig finden interne Schulungen statt. Auch konstruktives und wertschätzendes Feedback spielt eine zentrale Rolle in unserer Unternehmenskultur, sowohl im Alltag als auch bei unseren jährlichen Feedbackgesprächen.

Desweiteren steigt die Zahl und Vielfalt der angebotenen Ausbildungsplätze stetig. Das Spektrum reicht hierbei vom Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement, Landwirt, Maschinen- und Anlagenführer, Fachkraft für Agrarservice, Gärtner, Fachkraft für Lagerlogistik bis hin zum Industriemechaniker und Industriekaufmann (alle m/w/d).

Unser gesellschaftliches Engagement umfasst Vorträge und Präsentationen an Schulen und Fachhochschulen/Universitäten, wir führen regelmäßig Betriebs- und Hofbesichtigungen für interessierte Gruppen, Schüler*innen und Student*innen durch und nutzen außerdem unsere Social Media Accounts, um Wissen rund um das Thema „Ökologischen Gemüseanbau“ transparent zu machen. Außerdem unterstützen wir als Mitglied in Beratungsringen andere Landwirte bei der Umstellung von konventioneller zu biologischer Landwirtschaft.

SDG Icon 5: Geschlechtergerechtigkeit

Bewertung: 75 aus 100 Punkten

Die Bezahlung aller Mitarbeiter auf dem Westhof richtet sich nach der ausgeführten Tätigkeit. Für vergleichbare Arbeit wird unabhängig vom Geschlecht, Alter und Nationalität gleicher Lohn bezahlt.

SDG Icon 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Bewertung: 100 aus 100 Punkten

Alle Mitarbeiter haben Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung. Der Umgang mit Wasser zur Reduktion des Wasserverbrauchs unterliegt unserem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, aus dem wir geeignete Maßnahmen wie z.B. Investitionen in Wasseraufbereitungsanlagen etc. ableiten und umsetzen.

Wie zahlt Westhof auf die SDGs mit dem Fokus "Zukunftsweisend" ein?

SDG Icon 7: Bezahlbare und saubere Energie

Bewertung: 50 aus 100 Punkten

Die Westhof Bio Unternehmensgruppe erzeugt den größten Teil der benötigten Energie selbst. Windenergieanlagen, mehrere 100 kW Photovoltaikanlagen, ein Biomethan Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie eine eigene Biogasanlage sorgen dafür, dass mehr als die dreifache Menge des benötigten Stroms produziert wird.

Die benötigte Wärme wird ebenfalls mithilfe des Biomethan-BHKWs sowie des BHKWs an der Biogasanlage erzeugt und komplett in den Gewächshäusern verbraucht. Eine externe Biogasanlage lieferte in den letzten Jahren steigend mehr Wärme, so dass circa 9.000 MWh Erdgas im Jahr 2020 eingespart werden konnten.

SDG Icon 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden

Bewertung: 75 aus 100 Punkten

Da unser Kerngeschäft die regionale Landwirtschaft fokussiert, können wir durch kurze Transportwege der Rohwaren hin zur Verarbeitung sowie regional angesiedelte Rohwarenläger eine effiziente und nachhaltige Infrastruktur aufweisen. Außerdem bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Kooperationspartner aus der Region, um diese wirtschaftlich zu stärken.

Unsere Abfallentsorgung sieht vor, dass nicht vermarktungsfähiges Gemüse in der Biogasanlage zu Energie und Nährstoffen für die Pflanzen umgewandelt wird.

SDG Icon 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion

Bewertung: 100 aus 100 Punkten

Mit unserem 360Grad Energie- und Nährstoffkreislauf tragen wir zu einem verantwortungsvollen Konsum- und Produktionsmuster bei: In unserer Landwirtschaft produzieren wir Bio-Gemüse, das an den Frischgemüse-Handel und an die Frosterei für die Herstellung von Bio-Tiefkühlgemüse geliefert wird. Außerdem erhält die Frosterei über den Frischehandel frisches Bio-Gemüse weiterer Bio-Gemüseerzeuger zur Weiterverarbeitung. Ein notwendiger Bestandteil unserer mehrjährigen Fruchtfolge in der Landwirtschaft ist Kleegras/Blühwiese. Sie dient als Gründüngung für eine Verbesserung der Bodenqualität und Unkrautregulierung sowie der Erhöhung der Agrobiodiversität.
In unserer Bio-Biogasanlage werden ausschließlich biologische Gärstoffe eingesetzt: Als Substrate werden Kleegrasaufwuchs und nicht vermarktungsfähiges Gemüse (Bio-Gemüse Klasse C) vom Frischehandel, der Frosterei und des Gewächshauses verwendet. Es ist uns ein ganz besonderes Anliegen, dass wir die Versorgung der Biogasanlage mit landwirtschaftlichen Produkten in die Fruchtfolge integrieren, so dass keine Monokultur oder Nahrungsmittelkonkurrenz entsteht. Dies bedeutet, dass für die Fütterung der Biogasanlage keine zusätzliche Ackerfläche benötigt wird. Alle von uns eingesetzten Rohstoffe werden in unserem Energie- und Nährstoffkreislauf so eingesetzt, dass am Ende nur qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel unseren Betriebskreislauf verlassen. Die Biogasanlage stellt uns durch den natürlichen Input zwei hochwertige Produkte zur Verfügung: Reinen Bio-Dünger und Biogas. Den Bio-Dünger können wir gezielt auf unsere Felder und die Gewächshaus-Flächen ausbringen und dadurch die Produktqualität sowie den Ertrag erheblich steigern. Das in der Biogasanlage entstehende Gas wird in unserem eigenen BHKW verstromt. In das ca. 4 ha große Gewächshaus leiten wir die CO2-haltige gereinigte Abluft des BHKWs zur Düngung ein, um schmackhafte BIO-Tomaten zu erzeugen.

SDG Icon 13: Massnahmen zum Klimaschutz

Bewertung: 100 aus 100 Punkten

Unsere Produkte leisten einen positiven Nutzen im Bereich Klimaschutz. Seit vielen Jahren befasst sich der Westhof mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bei jeder strategischen und operativen Entscheidung wird Wert darauf gelegt, ökonomisch und ökologisch verträgliche Lösungen zu finden. Das Ziel ist es, der Natur so viel zurückzugeben, wie ihr entnommen wird. Um energieneutral zu wirtschaften, setzt die Westhof Bio Gruppe auf einen symbiotischen Energie- und Nährstoffkreislauf (siehe SDG 12).

Bewertung: 100 aus 100 Punkten

Unser Anbau auf einer Fläche von ca. 1000 ha geschieht im Kreislauf der Natur. Mit viel Fachwissen und Engagement bauen wir hochwertiges Gemüse nach Verbands-Richtlinien an. Nachhaltigkeit, Bodenfruchtbarkeit, Humusbildung und Ressourcenschonung spielen für uns eine große Rolle. Es geht bei unserer sechsjährigen Fruchtfolge um Boden- und Pflanzenschutz, Pflanzenernährung und Beikräuterregulierung. Nachdem die Blühwiese genügend Stickstoff aus der Luft in den Boden gezogen hat wird Kohl gepflanzt, dann Getreide, danach Möhren und Erbsen. Schließlich wird wieder die Blühwiese gepflanzt. Ein Kreislauf, der den Eintrag von schädlichen Stoffen in die Böden und Pflanzen verhindert und eine natürliche Nährstoffanreicherung des Bodens ermöglicht.

Der Betrieb bewirtschaftete in 2020 207,37 ha als Blühwiesen, davon wurden 53,59 ha im Frühjahr neu angelegt. An Kleegrasflächen waren 122,13 ha vorhanden.
Aus wirtschaftlicher Sicht soll die Blühwiesenphase als Teil unserer sechsjährigen Fruchtfolge verhindern, dass sich Schädlinge, die auf bestimmte Pflanzen spezialisiert sind, auf einem Acker festsetzen. Die Blühwiesen können zudem einen wirksamen Boden- und Wasserschutz gewährleisten. Durch die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bodenorganismen (bspw. der Regenwürmer) und die Erhöhung des Humusanteils werden der Garezustand des Bodens und damit die Wachstumsbedingungen der Nutzpflanzen verbessert.

Wie zahlt Westhof auf die SDGs mit dem Fokus "Ökonomisch" ein?

SDG Icon 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Bewertung: 100 aus 100 Punkten

Wir unterstützen und koordinieren den vertraglichen Anbau unserer Rohwaren aus eigener Hand, indem wir eng mit Landwirten aus der Region kooperieren. Unsere Produkte werden somit zum größten Teil regional eingekauft und regional verarbeitet. Auch achten wir bei der Auswahl unserer Dienstleister darauf, dass diese in der Region ansässig sind, um die hiesige Wirtschaft zu unterstützen. Zu unseren Geschäftspartnern streben wir stets langfristige Beziehungen an und behandeln diese fair und respektvoll.

Insgesamt 236 Mitarbeiter (JAE) arbeiteten im Jahr 2020 in den Betrieben des Westhofs. In den letzten drei Jahren konnten 37 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt werden und die Unternehmensgruppe wächst kontinuierlich weiter.

Als Familienunternehmen legt der Westhof großen Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Mit einem Angebot von zahlreichen modernen Arbeitsplätzen und einem hohen Maß an Eigenverantwortung wird den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Kompetenzen in alle Bereiche mit einzubringen und sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

SDG Icon 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

Bewertung: 50 aus 100 Punkten

Innovative Entwicklungen finden hauptsächlich in den Bereichen Anbau und Ressourcenschonung statt.

So entwickeln wir zum Beispiel gemeinsam mit der Fachhochschule Westküste intelligente und chemiefreie Robotiksysteme zur autonomen Unkrautbekämpfung und sagen Pestiziden damit den Kampf an.
Das System basiert auf den drei Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI), Robotik und Big Data. Ein
Nachbau des menschlichen Gehirns (Deep Learning / Maschinelles Lernen) wurde darauf trainiert,
Nutzpflanzen (z.B. Karotten, Rote Beete, Spinat) von Unkräutern zu unterscheiden.

Warnhinweis:

    • Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
    • Potenzielle Anleger sollten den Wertpapierprospekt lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, zu verstehen.
    • Die Billigung des Wertpapierprospektes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
    • Die GLS Crowdfunding GmbH fungiert ausschließlich als Vermittler. Bei Fragen zum Finanzinstrument wenden Sie sich bitte an den Emittenten BIO-FROST Westhof GmbH.

 

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