Das Bild zeigt das eCargobike - die ONO.

Nachhaltige City-Logistik mit dem eCargobike ONO

Lesedauer: 8 Minuten

Logistik ist notwendig, um Infrastrukturen zu sichern und das alltägliche Leben zu erleichtern. Doch wie kann diese Logistik angesichts zunehmenden Verkehrs in den Städten emissionarm, leise und platzsparend werden? Mit der ONO, einem eCargobike, das die Gründer des Berliner Jungunternehmens ONOMOTION Beres Seelbach, Philipp Kahle und Murat Günak entwickelt haben. Dieses ersetzt in Städten Transporter in der Paketzustellung. Dadurch wird die sogenannte „letzte Meile“ der Zustellung effizienter und nachhaltiger.

Immer mehr Transporter sind auf den Straßen unterwegs. Viele dieser Lieferdienste sind notwendig, um die Versorgung sicherzustellen: Lebensmittel und Medikamente werden transportiert, aber auch Pakete und andere Lieferungen werden nach Hause geliefert. Die Folgen sind volle Straßen, Staus, Lärm und CO2-Emissionen. Außerdem verursacht das Parken von Lieferwagen in der zweiten Reihe gefährliche Situationen für Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen, ältere und jüngere Menschen. Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Zustellungen an private Haushalte gewachsen. Das bedeutet, dass jedes Paket sich zuvor in der Zustellung befand – und damit in einem Transporter auf der Straße. Um dem zunehmenden Wachstum auf der letzten Meile zu begegnen, ist ein Umdenken für Prozesse und Fahrzeuge notwendig – und damit neue Mobilitätskonzepte.

City-Logistik mit der ONO neu denken

Der Platz in den Städten ist begrenzt. Einen Transporter durch einen E-Transporter zu ersetzen löst zwar das Problem von Emissionen und auch das von Lärm, der Platzmangel hingegen bleibt weiterhin bestehen. Daher hat sich das Team um die ONOMOTION-Gründer, Beres Seelbach, Philipp Kahle und Murat Günak aufgemacht, Mobilität neu zu denken.

Das Bild zeigt die Gründer und Geschäftsführer von Onomotion
Die Gründer von ONOMOTION: Beres Seelbach, Philipp Kahle und Murat Günak (v. l. n. r.)

Dafür haben sie ein neuartiges Fahrzeug entwickelt, das eCargobike die ONO. Die ONO fährt emissionsarm und pedalunterstützt. Sie gilt damit als Fahrrad, kann führerscheinfrei bedient werden und die Radinfrastruktur nutzen. Die ONO kann Lasten bis zu 200 kg auf 2m3 transportieren und bewegt sich leise und schmal durch den Verkehr. Die ONO benötigt weniger als ein Drittel der Fläche eines Sprinters.

Die ONO im Einsatz auf den Straßen Berlins

Die meisten Kund*innen mieten die ONO im „Vehicle-as-a-Service“, einem Fullservice-Mietmodell: Fahrzeug, Versicherung, Wartung, Reparaturen und Support werden als Komplettpaket angeboten. Die ONOs selbst bleiben im Besitz von ONOMOTION.

Städte sind für die Menschen da

Teil der neuen Mobilität ist es, dass die ONO über ein wechselbares Container-Modul verfügt. Der Wechselcontainer erlaubt ein effizientes Handling von Prozessen. Er ist vorkommissioniert und in einer Minute ausgetauscht. Das ONO-Konzept der Wechselcontainer und Wechsel-Module ist zukunftsweisend und erlaubt weit mehr. Aktuell ist die ONO mit dem Container-Modul vorwiegend in der Paket-Express- und Kurierbranche (KEP-Branche) im Einsatz. Zukünftig werden auch weitere Module im Einsatz sein.

Das Bild zeigt das Wechsel-Modul der Ono
In unter einer Minute ausgetauscht: Das Wechsel-Modul der ONO

Mit dem gleichen Fahrzeug verschiedene Anwendungsfelder erfüllen zu können, entspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken der Fahrzeugentwicklung. Mit dieser Lösung ist es möglich, auch langfristig Platz in den Städten für die Menschen zu schaffen und die Lebensqualität der Menschen in den Städten zu verbessern.

190 ONOs mit der GLS Crowd finanzieren

Im Sommer 2021 hat sich die ONOMOTION eCargobike GmbH – eine 100% Tochter der ONOMOTION – mit der GLS Crowd zusammengetan und eine Crowdinvesting-Kampagne gestartet. Ziel des Projektes ist es, 3 Millionen Euro einzuwerben und damit die Finanzierung von weiteren 190 eCargobikes zu realisieren. ONOMOTION wird damit die Fahrzeugflotte vergrößern.

Das Bild zeigt die ONO
Mit den Mitteln aus der GLS Crowd soll die Fahrzeugflotte vergrößert werden

Die Fahrzeuge werden im Rahmen des Vehicle-as-a-Service an Kund*innen vermietet. Die Mieteinnahmen stellen den Kapitaldienst (Zinsen und Tilgung) sicher. Die Investition ermöglicht ONOMOTION, KEP-Kund*innen urbane Mobilitätslösungen anzubieten, mit denen sie Transportwege leise, emissionsarm und ökonomisch zurücklegen können. Der innerstädtische Verkehr wird dadurch entlastet und die Lebensqualität der Menschen in den Städten verbessert.

Was ist seit Beginn der Crowdinvesting-Kampagne geschehen?

ONOMOTION hat sich in den letzten fünf Monaten rasant entwickelt. 30 neue Mitarbeiter*innen haben begonnen, die ONOs sind in weiteren Städten wie Stuttgart und Düsseldorf im Einsatz und zum 1. Februar ist ONOMOTION in das neue Headquarter in der Scheringstraße 1 in Berlin gezogen. Außerdem ist ein Serviceangebot für Logistikdienstleistungen im Aufbau. Ein weiteres, führendes international agierendes Unternehmen der KEP-Branche hat sich für den Einsatz der ONOs entschieden.

Das Bild zeigt das Team hinter ONOMOTION
Das Team hinter ONOMOTION – gemeinsam für eine Mobilität der Zukunft

Sie möchten mehr über die aktuelle Crowdinvesting-Kampagne von ONOMOTION erfahren?

Ja, das möchte ich.

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