Zukunftsbild Ernährung

100 % Bio bei Anbau, Verarbeitung und Konsum, starke Regionen, faire Partnerschaften und Verbraucherinnen, sind die Kriterien auf die wir achten – ob Biohof, verarbeitender Betrieb, Bioladen, Gastronomie, solidarische Landwirtschaft oder Konsument*innen. Was heißt das genau? 100 Prozent ökologische Landwirtschaft heißt 0  Prozent Massentierhaltung, Mineraldünger, Pestizide, Gentechnik und künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Je mehr Nahrungsmittel ökologisch und dezentral angebaut und in einem überschaubaren Umkreis verarbeitet und verkauft werden, desto mehr profitiert die Region. Regionalität begünstigt gleichberechtigte, stabile Partnerschaften zwischen Land- und Lebensmittelwirtschaft und Verbraucher*innen. In einem solchen nachhaltigen „Klima“ gedeihen Kreativität und wächst die Lust, sich immer wieder für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und die Erhaltung der ökologischen Vielfalt einzusetzen.

Diese Kriterien fließen in unsere Betrachtung ein


Positivkriterien

✓ Biozertifizierung vorhanden oder angestrebt
✓ regionale Vermarktung
✓ faire Partnerschaften
✓ Herkunftskennzeichnung
✓ soziales Engagement
✓ Verbandszugehörigkeit

Negativkriterien

x kein Einsatz von Bioziden / Pestiziden
x kein Einsatz von Gentechnik
x keine Massentierhaltung
x keine chlororganischen Massenprodukte

Wie wir genau Wirkung messen

Folgende Aufstellung bietet einen Einblick in unsere Bewertungsmethodik

  • Dominierender Wirtschaftszweig
  • Landwirtschaftliche Nutzfläche ha
  • Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche zertifiziert nach Demeter an Gesamtanbaufläche in Prozent
  • Flächenausdehnung geplant in 1-3 Jahren
  • Erworbene bzw. erschlossene Fläche in Hektar
  • Anteil Umsatzvolumen aus Direktvermarktung bis 140 km in Prozent an Gesamtumsatz
  • Maßnahmen verstärkte Einbindung (Einkauf & Vertrieb) regional
  • Anzahl Kooperationspartner in regionalen Wertschöpfungsketten
  • Regionalität
  • Durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten in Jahren
  • Einschätzung Kundenbetreuer*in zu Fairen Partnerschaften
  • Mitarbeit in Erzeugergemeinschaften
  • Maßnahmen zu Verbraucherbildung
  • Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung
  • Innovative Maßnahmen zur Adressierung sozial-ökologischer Herausforderungen in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft
  • Ökostrom
Hinweis: Dieser Text und die zugrunde liegende Methodik der Wirkungsmessung stammen von unserem Kooperationspartner, der GLS Bank. Lesen Sie mehr darüber hier.